Android Gingerbread – Was Google für das nächste Anroid-Release tun muss

Die Gerüchteküche um Android 2.3 aka Gingerbread brodelt. Google selbst hat gesagt, der Fokus soll in diesem Release auf das UI gelegt werden. Es gibt aber auch noch ein paar andere Dinge, die dringend getan werden müssen und so habe ich mir gedacht, dass ich diese Dinge mal aufliste.

Dies ist nur meine persönliche Einschätzung, habt Ihr weitere Punkte, so würden die mich natürlich auch interessieren.

1. Optik

Android ist zwar funktional, clean und nicht hässlich, aber sexy ist das Stock-Android nicht. Das sogenannte „Bouncen„, der schöne Effekt, der das kinetische Scrolling ein wenig smoother macht, wird  im Moment nur von Sense und TouchWiz unterstützt. Und daran, wie sexy das UI ist, hängt eine Menge. Denn je hübscher Android, desto weniger werden die Hersteller Oberflächen auf Android porten, desto schneller kommen die Updates, desto mehr Entwickler sind an Android interessiert, desto mehr User sind mit Android zufrieden.

2. Android Market

Der Android Market bringt die meisten Android-User zur Weissglut. Vor allem Geräte mit Froyo haben starke Market-Issues. Auch hier muss Google kräftigst nachbessern! PayPal Zahlung, ein Spam-Kommentar-System und funkionierende Downloads würden User und Entwickler glücklicher machen.

3. Tastatur

Die Stock-Android-Tastatur ist, um ehrlich zu sein, eine der schlechtesten Tastaturen, die es gibt. Auch hier haben die Hersteller wie Motorola, HTC und Samsung gute Lösungen parat. Dennoch ist es ein großer Kritikpunkt in Android, denn nur 2% der User installieren sich eine andere Tastatur auf Ihr Smartphone.

4. Root-Apps filtern

Und wieder ein Market-Problem: Hier kann jeder User auf Apps zugreifen, die nerdige Sachen wie Root, Busybox oder Metamorph brauchen. Das führt zu einer ziemlich Verwirrung bei „Normal-Usern„. Da der Android Market aber seine Offenheit nicht verlieren soll, habe ich mir folgendes überlegt: Der Market erkennt automatisch, ob ein Phone gerootet ist oder nicht. Ist Root vorhanden, hat man automatisch Zugriff auf Apps, die das benötigen.

5. Hardwarevorgaben

Der letzte Punk, ist wohl der schwierigste, warscheinlich gar nicht lösbare: Bootloader. Ich dachte, Motorola würde der einzige Hersteller bleiben, der den Bootloader lockt, oder noch schlimmer, „Root Kits“ einstetzt. Aber nun hat auch HTC damit angefangen. Was bringt mir ein Open Source System, wenn ich nicht mal alle Ordner davon ansehen, geschweige denn, etwwas löschen oder modifizieren kann? Ich weiß, dass Google den Herstellern nichts vorschreiben will, aber ich finde es dennoch traurig, dass die Hersteller so etwas machen. Wie soll man das nur lösen?

Manches ist sicher ein wenig Wunschdenken, aber warum denn auch nicht. Habt Ihr noch weitere Kritikpunkte an Android?

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