Apple: Patent für Autokorrektur-Korrektur eingereicht

Bild: idownloadblog

Ja es klingt ausgesprochen merkwürdig. Und unbedingt sinniger erschließt sich dem Leser auch beim mehrmaligen Studieren des folgenden Patents dessen Inhalt nicht.

Im Juli des letzten Jahres hat Apple ein Patent eingereicht, das dem eigenen Messenger iMessage ein neues Feature spendieren könnte. Um diese neue Funktion gedanklich besser skizzieren zu können, denken wir uns mal folgende Situation:

iMessage-Nutzer Karl möchte seinem Kumpel Jockel bezugnehmend auf den kommenden Grillabend eine Nachricht zukommen lassen, er solle doch noch dringend drei Bier zum Fleisch-Einlegen mitbringen. Karl ist ein vergesslicher Freund. Er schreibt also:

Moin Jockel. Du musst unbedingt noch 3 Bibeln mitbringen!

Jockel, völlig geschockt, dass Karl neuerdings bibeltreu geworden ist und daher vermutet, dass die Autokorrektur des Freundes vermutlich das Wort „Bibel“ in den Text gezaubert hat, tippt dieses Wort nun an und bekommt die Option „Erbitte Klärung!“. Karl kennt das neue Feature und antwortet direkt mit einem vorgefertigten Formular:

„Ich habe „Bibeln“ geschrieben, meinte aber „Bier“.“ Eine andere Möglichkeit wäre, die Nachricht einfach neu zu verfassen.

Sender Empfänger

Patent durchschaut? iMessage könnte also die Option erhalten, missglückte Autokorrektur-Ergebnisse im Nachhinein korrigierend zu erläutern oder zu erfragen. Persönlich halte ich dieses Feature für unnötig, da bisher auch so immer schnell geklärt werden konnte, was eigentlich gemeint war. Was haltet Ihr von dem Patent?

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