Apple: Wer wird Nachfolger von Steve Jobs?

Ein Teil des momentanen Erfolgs von Apple kann man mit Sicherheit den mysteriösen und perfekt inszenierten Keynotes zuschreiben. Nichts wird dem Zufall überlassen und wenn Apple ein neues Produkt vorstellt, dann ist ihnen die komplette Aufmerksamkeit der Presse sicher. Bei jedem bedeutenden Produkt in den letzten Jahren stand ein Mann auf der Bühne: Steve Jobs.

Doch was ist, wenn der aktuelle CEO (welcher übrigens nur einen obligatorischen Euro pro Jahr verdient) mal nicht mehr kann oder auftreten möchte? Schließlich verbinden viele eine Produktvorstellung von Apple mit Steve Jobs, der Hype um diese Person ist enorm groß.

In der Vergangenheit hat Jobs aber auch schon zwei Mal krankheitsbedingt ausgesetzt, 2004 wegen einer Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse und Anfang 2009 verabschiedete er sich für 6 Monate von der Bildfläche und erhielt eine neue Leber. In beiden Fällen wirkte sich das negativ auf den Börsenwert von Apple aus.

Jetzt forderte der Apple-Aktionär The Central Laborers Pension Fund, bei der nächsten Hauptversammlung am 23. Januar die Pläne für einen möglichen Nachfolger von Steve Jobs offen zu legen. Apple rät den Anlegern jedoch davon ab diesem Plan zuzustimmen, es sei nicht im Interesse des Unternehmens solche Pläne für die Konkurrenz zugänglich zu machen.

„Der Vorschlag würde vertrauliche Ziele und Pläne öffentlich machen. Es wäre nicht im besten Interesse des Unternehmens und der Aktionäre, wenn Konkurrenten Zugang zu diesen Informationen hätten.“

Würde Apple mögliche Alternativen nennen, so könnte die Konkurrenz diese abwerben oder ein Manager, der damit vielleicht nicht einverstanden ist, das Unernehmen vorzeitig verlassen. Jetzt steht jedoch erst mal die Präsentation des iPhone für den amerikanischen Netzbetreiber Verizon (morgen) und das iPad 2 an. Was denkt ihr, hat die Person Steve Jobs so einen großen Einfluss auf zukünftige Präsentationen und den Erfolg von Apple?

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