Bloggen überall und wann man will – Lifeblogging-Brille von Sony macht’s möglich

Zur Zeit besteht das bekannte Bloggen darin, den Lesern neue Ankündigungen oder Interessantes mitzuteilen. Manchmal werden auch persönliche Erlebnisse in einem privaten Blog festgehalten. Für diejenigen, die sogar noch weiter gehen wollen und über ihren ganzen Alltag bloggen wollen, gibt’s nun ein sicherlich sinnvolles Gadget von Sony: Der Konzern zeigte nun eine sogenannte Lifeblogging-Brille, die das Bloggen vollkommen verändern könnte.

Wer sich jetzt fragt, was überhaupt „Lifeblogging“ ist, der sollte weiterlesen. Wie man sich bereits durch den Begriff erschließen kann, wird den Besuchern der Webseite der gesamte Alltag des Bloggers gezeigt: Von Morgens bis Abends, im Supermarkt oder in der Tankstelle. Prinzipiell sieht sie aus wie eine ganz normale Brille, auf einem der Brillengläser sitzt jedoch etwas Technik. Diese beinhaltet neben Infrarot-LEDs noch das sogenannte „Eyetracking“. Damit kann man die Blicke des Trägers verfolgen. Natürlich gehört auch eine Kamera zur „Lifeblogging-Brille“, ansonsten könnten den Lesern ja auch zu wenig interessante Inhalte geboten werden. Außerdem sind geplante Funktionen GPS sowie Geotagging. So wissen auch die Leser immer, wo man sich gerade befindet. Wirklich nützlich finde ich vor allem die Möglichkeit, Texte über die Kamera der Brille scannen zu lassen. Diese eingelesenen Dokumente können dann auch gleich auf dem Blog online gestellt werden.

Ich kann mir schwer vorstellen, ein solches Gadget irgendwanneinmal in einem Elektronikladen zu kaufen. Sony’s Lifeblogging-Brille wird sicherlich kein „Massenprodukt“ werden. Doch das Unternehmen sei in der Entwicklung schon so weit, dass die gesamte Technik auf der kleinen Fläche untergebracht werden kann. Ein Problem, das wahrscheinlich schwerer zu lösen sein wird, ist die Stromversorgung. Aber auch wenn dieses und sicherlich noch ein paar mehr Probleme gelöst sind, würde ich mir eine solche Brille nie anschaffen. Die Privatsphäre bleibt durch ein solches Gadget nämlich auf der Strecke. Für die Leser des Blogs wäre ein solche Blog-Methode aber hochinteressant.

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