Cat Sound Exo Spine In-Ear Bluetooth-Headset getestet

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In den vergangenen Tagen und Wochen hatte ich die Gelegenheit den Prototypen eines Inear-Headsets testen zu können. Mein Testmodell des Cat Sound Exo Spine kam in peppigem rot/schwarz daher und passte somit in das Bild der aktuellen Headsets. Im tatsächlichen Verkauf sollen dann auch noch weitere Farbkombinationen verfügbar sein. Die Namen hierfür wären Electric Blau, Atomic Grün, Arctic Weiß, Alien Gelb und Power Pink. Bedingt durch den Prototypen-Status kann ich mit technischen Details nicht aufwarten. Lediglich der angestrebte Verkaufspreis von 30,- bis 35,- EUR wurde vorab kommuniziert.

Lieferumfang und Hardware

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Im Lieferumfang befindet sich ein MicroUSB-Kabel nebst dem Headset selbst. Auch drei verschieden große Adapter für die entsprechenden Ohren liegen der Packung bei. Die beiden Ohrstöpsel werden über ein rotes Flachbandkabel miteinander verbunden. Damit wird sichergestellt, dass das Kabel in der Hosentasche nicht so leicht verheddert.

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Auf der Rückseite des rechten Ohrstöpsels ist unter der Klappe der USB-Anschluss für den Ladevorgang des Bluetooth-Headsets und eine kleine Status-LED untergebracht.

Bedienung

Die Bedienung ist intuitiv und so störte es auch nicht, dass keine umfangreiche Anleitung dabei war. In der Nähe des rechten Stöpsels befindet sich die Fernbedienung, welche drei Tasten beherbergt.

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Durch einen kurzen Druck auf die mittlere Taste wird das BT-Headset eingeschaltet, ein langer Druck startet den Pairing-Vorgang. Sämtliche Stati werden über eine Ansage im Headset kommuniziert. Während des Abspielvorgangs dienen die drei Tasten zum Verändern der Lautstärke und Starten sowie Pausieren des aktuellen Songs. Möchte man ein Gespräch annehmen, werden die Tasten wieder umfunktioniert. Hier noch eben ein Bild vom Ladevorgang mit der LED und zum Größenvergleich mit dem MicroUSB-Stecker:

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Aufgeladen war der Akku recht fix innerhalb einer Stunde via USB-Stecker am PC. Gute vier Stunden hielt er dann anschließend durch. Das kommt aber sicher auf die Lautstärke der Musik und auf die Entfernung zum Abspielgerätes an. Auch das Wort „Prototyp“ möchte ich hier noch einmal einwerfen. Es kann sich hier ja doch auch noch etwas ändern.

Klang der Brüllkästchen

Es kommt natürlich immer drauf an, welcher Musik-Typ der jeweilige Nutzer ist. Für mein Radio- und Chart-Geschmack sind die In-Ears gut geeignet. Sie sind ähnlich wie die Beats ein klein wenig basslastig, das gefällt mir aber durchaus. Werfe ich ein wenig Violine/Dubstep/etc. in die Playliste (Lindsey Stirling beispielsweise) kommen die Speakerchen, sobald ich die Lautstärke etwas mehr aufdrehe, auch mal an deren Grenzen. Aber auch das ist normal, denn fast jeder Speaker übersteuert eben am Ende des technisch möglichen. Die Klangqualität beim telefonieren war ordentlich und gibt mir keinen Grund, darüber negativ zu berichten. Insgesamt würde ich sagen, dass mir für den Preis der Ton auf jeden Fall gefällt.

Fazit

Das Headset ist vor allem auch für das Preissegment durchaus eine Empfehlung wert. Letztendlich ist eine Bewertung solcher In-Ears bzw. von Kopfhörern allgemein aber immer etwas schwierig, da jeder andere Klangvorlieben und natürlich auch einen anderen Musikgeschmack hat. Die Exo Spine sollen demnächst in den Handel kommen. Wenn euch die Brüllkästchen interessieren, empfehle ich einen Blick auf die Facebook-Seite von Cat Sound. Hier wird sicherlich eine entsprechende Meldung rausgegeben, wann der Verkaufsstart begonnen hat.

Vielen Dank an Cat Sound für die Bereitstellung des Prototypen.

Wertung des Autors
Michael Meidl bewertet Cat Sound Exo Spine mit 4.0 von 5 Punkten.

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