Ford Puma mit 48-Volt-Hybridsystem kostet ab 26.900 Euro

2019 Ford Puma St Line 03a
Ford Puma

Bereits im Juni wurde der neue Ford Puma mit 48-Volt-Hybridsystem vorgestellt. Der soll in Deutschland Anfang 2020 auf den Markt kommen. Nun ist klar, was das Fahrzeug kosten wird.

Es handelt sich beim neuen Ford Puma um ein 4,19 Meter langes, 1,54 Meter hohes und 1,93 Meter breites Crossover-Fahrzeug im SUV-Stil mit Mild-Hybrid-Antriebstechnologie. Dieser EcoBoost Hybrid-Antrieb entwickelt im neuen Ford Puma bis zu 114 kW (155 PS).

Angang des Jahres hatte Ford bekannt gegeben, dass jede neue Baureihe der Marke in Europa mindestens eine elektrifizierte Modellvariante erhalten wird. Als erstes Fahrzeug mit EcoBoost Hybrid-Technologie geht der neue Ford Puma an den Start, der Ford Fiesta und der Ford Focus folgen voraussichtlich Mitte 2020.

Das Basismodell des neuen Ford Puma wird 23.150 Euro kosten. In diesem ist aber nur der 92 kW (125 PS) EcoBoost-Dreizylinder-Benziner verbaut. Darüber angesiedelt ist der Puma „ST-Line X“, der exklusiv in Kombination mit der Ford EcoBoost-Hybrid-Motorisierung verfügbar ist, also mit der 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie.

Der Ford EcoBoost-Hybrid-Antrieb steht für den „ST-Line X“ sowohl für den 1,0-Liter EcoBoost-Benziner mit 92 kW (125 PS) – Verkaufspreis: ab 26.900 Euro – als auch für den 1,0-Liter EcoBoost-Benziner mit 114 kW (155 PS) – Verkaufspreis: ab 28.400 Euro – zur Verfügung.

48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie

Beim Ford EcoBoost-Hybrid-Antrieb handelt es sich um 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie. Das bedeutet, ein riemengetriebener Starter-Generator (Belt-driven Integrated Starter/Generator) ersetzt die konventionelle Lichtmaschine.

Der BISG rekuperiert kinetische Energie, die andernfalls als Reibung an den Bremsen ungenutzt verloren ginge, und speist damit eine luftgekühlte 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie. Der BISG ist in den Nebenaggregate-Strang integriert und unterstützt den 1,0 Liter-EcoBoost-Dreizylinder bei geringeren Drehzahlen als Elektromotor mit zusätzlichem Drehmoment.

2019 Ford Puma St Line 06

Das EcoBoost-Hybrid-System überwacht laut Ford kontinuierlich, wie das Fahrzeug bewegt sowie wann und wie intensiv die Batterie geladen wird. Hieraus errechnet es, wann die gespeicherte Energie am sinnvollsten wieder in Vortrieb investiert werden kann.

Zwei Strategien stehen dabei zur Wahl:

  • Drehmomentersatz – dabei steuert der riemengetriebene Starter-Generator wie ein Elektromotor im laufenden Betrieb bis zu 50 Nm bei, die daher der Benziner nicht aufbringen muss.
  • Drehmomentzuschuss – hierbei greift der riemengetriebene Starter-Generator als Elektromotor ein, sobald vom Verbrennungsmotor die volle Leistung abgerufen wird. Hierdurch steigt das zur Verfügung stehende Drehmoment um weitere 20 Nm, im unteren Tourenbereich um bis zu 50 Prozent.

Der riemengetriebene Starter-Generator des Ford Puma EcoBoost Hybrid fungiert auch als Start-Stopp-System und reaktiviert den Motor innerhalb von 300 Millisekunden.

In Sachen Funktionen und Assistenzsysteme sind (teils optional) eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschild-Erkennungssystem, eine digitale Instrumententafel, Stau-Assistent mit Stop & Go, Ausweich-Assistent, Falschfahrer-Warnfunktion sowie ein Fahrspur-Pilot an Bord.

2019 Ford Puma St Line 14 Golf

Mitte 2020 soll übrigens noch ein 1,5-Liter-EcoBlue-Vierzylinder-Diesel für den neuen Ford Puma folgen.

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