In-Ear-Kopfhörer C5 von Bowers & Wilkins im Test

Die Jungs von Bowers & Wilkins sind gerade dabei ihr neuestes Produkt, nämlich die In-Ear-Kopfhörer C5, an den Mann zu bringen. Zu diesem Zweck haben diverse Blogger einen Schwung des edlen Zubehör erhalten, so auch wir.

Mal abgesehen davon, dass ich mir wohl selbst keine In-Ear-Kopfhörer für die UVP von 179 Euro gekauft hätte, ist es natürlich interessant zu sehen, was in diesem Bereich so produziert wird. Ich bin kein Soundprofi, hatte aber schon das ein oder andere gute Stück auf den Ohren. ;)

 

Erster Eindruck

Bereits der erste Eindruck lässt vermuten, dass es sich hier um ein Premium-Produkt handelt, denn allein in die Verpackung und die Tasche dürften schon mal locker 30 Euro geflossen sein. Die Kopfhörer schlängeln sich in der Verpackung und sitzen für meinen Geschmack etwas zu fest in dieser, das ist allerdings ein Punkt, den ich jetzt nicht als negativ ankreiden möchte.

  

Im Lieferumfang befinden sich die Kopfhörer an sich, eine kleine schwarze Tasche, drei mal zwei Silikon-Aufsätze, ein kleiner Katalog, eine Kurzanleitung und das Handbuch.

Technische Daten

  • Secure Loop Design
  • Micro Porous-Filter
  • Neodym-Magnete
  • CCAW-Spule
  • Ultraleichte, 9 µm dünne Membran
  • Transparentes Kabel aus sauerstofffreiem Kupfer
  • iPhone-kompatible Fernbedienung
  • In Ear-Kopfhörer mit Abschirmung gegen Umgebungsgeräusche
  • Chassis 2 x 9 mm
  • Impedanz 32 Ohm
  • Frequenzumfang 10 Hz bis 20 kHz
  • Gesamtklirrfaktor <1 %
  • Empfindlichkeit 118 dB/V bei 1 kHz
  • Eingang 3,5-mm-Stereo-Minibuchse (am Kabel)
  • Kabellänge 1,2 m
  • Gewicht 20 g
  • Ausführung Schwarz glänzend

Im Einsatz

Laut Hersteller werden die C5 für das iPad, das iPhone und den iPod touch beworben, funktionieren aber auch mit jedem anderen Gerät, welches über einen 3,5mm Klinke-Anschluss verfügt. Ich habe sie sowohl an meinem Nexus S, als auch am iPad getestet.

  

Das Einsetzen ins Ohr gestaltet sich problemlos, das Kabel kann durch eine Art Führung am Gerät selber (siehe Video) verstellt werden und sorgt so für einen festen Sitz. Generell wirken die In-Ear-Kopfhörer sehr wertig und solide. Bei dem Preis sollte man das wohl erwarten können. Die Lautstärke lässt sich über eine kleine Steuereinheit am Kabel regeln.

Die mitgelieferte Tasche hat in der Mitte noch einen Einsatz, der es ermöglicht, die C5 inklusive Kabel sicher zu verstauen. Die Tasche selbst ist aus einer Art Wildleder bzw. fühlt sich so an.

  

Der Sound, das Wichtigste an solch einem Zubehör, ist überzeugend. Die Abschirmung ist erstklassig, die Bässe kräftig und die Höhen glasklar. Meines Erachtens kommen die C5 fast an Bügelkopfhörer heran, was den Bass angeht. Ich würde sogar behaupten wollen, dass man z.B. Musik bzw. MP3-Datein mit 128kbit/s und Musik 256 kbit/s deutlich unterscheiden kann. Für ein geschultes Ohr sicher generell kein Problem, bei billigen Kopfhörern aber nicht immer machbar.

Vom Klang her sind sie fast mit den Sony MDR EX 500 zu vergleichen, die allerdings nicht so wertig sind. Zu toppen sind die C5 wohl derzeit nur durch wenige Konkurrenzprodukte, angeblich sollen die Ultimate Ears UE-SF 10 PRO Trible Fi ziemlich gut sein, die kosten aber auch noch mal locker 70 Euro mehr.

Fazit

Premiumkopfhörer zu einem Preiumpreis, könnte man unterm Strich sagen. Man bekommt das, was man bezahlt. Eine hochwertige Verarbeitung, perfekter Sitz im Ohr, klare Klänge und Bässe, die nicht dröhnen oder einfach nur tief sind, sondern wirklich dem Lied entsprechen.

Man muss wohl etwas dafür gemacht sein und ein bisschen Übung gehört ehrlich gesagt auch dazu, die teilweise kleinen Unterschiede herauszuhören. Wer seinen Ohren aber etwas gönnen will und dafür bereit ist ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, kann mit den In-Ear-Kopfhörer C5 von Bowers & Wilkins nichts falsch machen. Ab Anfang September werden die kleinen Klangwunder im Handel landen.

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