Kritik an Teilnehmerlisten der Google Plus Hangouts

Nach diversen Fragen und einiger Kritik zu den Teilnehmerlisten der Google Plus Hangouts hat einer der Verantwortlichen, nämlich Chee Chew, für Aufklärung gesorgt. Die Aussagen stoßen aber nicht bei jedem Nutzer auf Gegenliebe, könnte die derzeitige Praxis doch unter ungünstigen Umständen nachteilig für Einzelne werden.

Aber worum geht es genau? In einem Videochat, der sich bei Google Plus Hangout nennt, können gleichzeitig maximal 10 Leute teilnehmen, auf die gesamte Zeit des Chats aber bis zu 30 Personen. Es lässt sich nun nicht verhindern, dass nach dem Hangout im Stream eines jeden Teilnehmers eine Meldung auftaucht, mit wem man in einem Hangout war.

Knackpunkt ist nun, dass man sich von dieser Liste bzw. diesem Status nicht selbst entfernen kann, es also nach außen durchaus so wirken kann, als wäre man mit Personen in einem Videochat gewesen, die erst hinein kamen, nachdem man diesen bereits verlassen hatte.

Zugegeben, die Situationen in denen dies stört, sind wohl nicht sehr häufig, wenn man aber auf einmal mit der EX-Freundin und weiteren Personen in einem Hangout gewesen sein soll, obwohl diese erst nach einem dort war, könnte das zu Missverständnissen führen.

Man begründet diesen Schritt mit einer Art Schutz vor Trollen, man will also so schwarzen Schafen die nur stören wollen, keinen Raum geben, anonym an einem Hangout teilzunehmen. Was denkt ihr, berechtigte Kritik oder halb so wild?

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