LinkedIn meldet 40 Prozent weniger KI-Slop

LinkedIn verzeichnet seit Einführung seines Melde-Buttons 40 Prozent weniger Inhalte, die als KI-Slop eingestuft werden.

Mehr als eine Million Nutzer haben laut LinkedIn-Produktchef Hari Srinivasan bereits die Ende Juli 2026 eingeführte Option „Scheint ein KI-Slop zu sein“ genutzt. Verfasser erhalten anschließend einen Hinweis, dass ihr Beitrag von anderen Nutzern für KI-generiert gehalten wird.

Die Maßnahme folgte auf eine Untersuchung von Pangram. Demnach waren 41 Prozent der längeren LinkedIn-Beiträge KI-generiert. Bei X soll es etwa ein Drittel aller Beiträge gewesen sein.

LinkedIn verschärft den Kampf gegen KI-Inhalte

LinkedIn setzt inzwischen an mehreren Stellen an:

  • 40 Prozent weniger als KI-Slop eingestufte Inhalte
  • mehr als eine Million Meldungen durch Nutzer
  • verstärktes Vorgehen gegen automatisierte Kommentare
  • Entfernung eigener KI-Werkzeuge zum Aufwerten von Beiträgen

Ich finde den Ansatz von LinkedIn sinnvoll. Gerade bei beruflichen Netzwerken verlieren austauschbare KI-Texte schnell ihren Wert. Dass bereits ein einfacher Melde-Button messbare Wirkung zeigt, ist deshalb ein interessantes Signal für andere Plattformen.

Persönlich kann ich auf LinkedIn allerdings seit Jahren keine Steigerung der Qualität feststellen – ob vor KI, nach KI, mit KI-Slop-Button oder ohne. Viele Beiträge folgen weiterhin demselben langweiligen Duktus und sind oft nach einem sehr ähnlichen Muster aufgebaut.


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  1. Chef 👋

    Also bei mir in der Firma haben 90 Prozent LinkedIn verlassen. War eh nur noch KI generierter Mist.

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