Meizu MX: Mein erster Eindruck vom Quad-Core-Androiden

Vor wenigen Tagen ist mir ein Präsent aus China ins Haus geflattert. Kaum war die Verpackung aufgerissen, kam eine richtig schicke Box zum Vorschein und kündigte mir meine nächste Erfahrung mit Android an, das Meizu MX Quad-Core Smartphone. Ausgepackt, angemacht und gestaunt. Das Meizu MX ist wirklich schnell, lässt sich butterweich bedienen und hat ein unheimlich farbintensives und leuchtstarkes Display. Bedenkt man, dass man diesen Boliden schon für unter 400 €uro bekommen soll, hat man erstmal nichts zu meckern.

Die Verarbeitung ist sauber, das Gerät wirkt trotz des ganzen Kunststoffs wertig und liegt aufgrund der abgerundeten Rückseite gut in der Hand. Noch ist das Smartphone nicht in Deutschland erhältlich, der Release steht wohl aber kurz bevor. Für einen Preis von unter 400 €uro wird euch folgendes geboten:

  • 4 Zoll LCD ASV Display (960 x 640 Pixel)
  • Abmessungen 121.3 x 63.3 x 10.3 mm bei 139 Gramm Gewicht
  • Quad-Core A9 Prozessor mit 1,4 GHz
  • 1GB RAM
  • 10 MP Rück-Kamera
  • 0,3 MP Front-Kamera
  • 6-Achsen-Gyroskop, Bewegungssensor
  • GPS-A + digitaler Kompass
  • Micro USB 3.0, USB Host, MHL
  • 3,5mm Klinke
  • 32 /64GB interner Speicher
  • 1700mAh Litium-Polymer-Akku
  • W-Lan b/g/n
  • GSM/GPRS/EDGE/WCDMA/HSPA+
  • Bluetooth 2.1+EDR
  • Android 4.0.3 (mit FlyMe OS 1.0)

Die Spezifikationen sehen soweit ganz gut aus und genauso fühlt sich der kleine Bolide auch an. In meinen Augen hat man mit vier Zoll genau die richtige Displaygröße erwischt. Ich kann mit dem Trend hin zu 5-Zoll Smartphones bei meinen Stummelfingern nichts anfangen. Das Meizu MX gibt es auch als Dual-Core-Gerät, das sei zumindest erwähnt. Von Haus aus wird das Quad-Core-Smartphone mit 1 GHZ getaktet, lässt sich aber in den Optionen direkt umstellen.

Von 1 GHz (Low) über 1,2 GHz (Middle) hin zu voller Kraft mit 1,4 GHz (High). Das ist eine klasse Sache, die ich bisher nur von Custom-Kernels kannte. Die Akku-Laufzeit ist, soweit ich das nach den wenigen Tagen mit dem Gerät beurteilen kann in Ordnung. Bei dauerhafter Nutzung und voller Display-Helligkeit geht der Akku aber genauso in die Knie wie wohl bei allen anderen Geräten auch.

Erwähnt sei auch, dass mein Exemplat komplett ohne Kopfhörer gekommen ist und mich der Mechanismus zur Entfernung der Rückenabdeckung nicht gerade glücklich stimmt. Im Vergleich zu den Plus-Punkten des Meizu MX fällt das aber wenig ins Gewicht. Apropos wenig Gewicht, das Meizu MX liegt trotz der eigentlich akzeptablen 139 Gramm etwas schwerer in der Hand als andere Smartphones. Ich für meinen Teil mag das aber. Ansonsten kann ich als erstes Fazit nur sagen, dass mich das Design des Gerätes absolut überzeugt und auch die Hardware einen verdammt schnellen Eindruck macht.

Bei einem ersten Benchmark (Quadrant) bin ich damit weit über das HTC One X gekommen und habe auch die 5.000 Punkte-Marke knacken können. Das im Auslieferungszustand, wobei hier natürlich die geringere Displayauflösung mit reinspielt.

Die Gesprächsqualität geht dank der zwei verbauten Mikrofone absolut in Ordnung, lediglich beim Finden eines GPS-Signals hat das Meizu MX ab und an seine zickigen Phasen. Ein letztes Wort sei noch über das FlyMe-OS verloren. Es handelt sich hierbei um eine Custom-UI, die tief in das System integriert wurde und Vorteile in Sachen Anwenderfreundlichkeit mit sich bringen soll. So hat diese UI eine eigene Cloud, Mailanbindung und einen eigenen App-Shop an Board.

Rein optisch findet man diese Oberfläche wohl irgendwo kurz vor MIUI. Apps werden auf Seiten abgelegt, man kann natürlich Ordner erstellen, allerdings fehlen einige Optionen, welche man sonst beim puren Android findet, wie etwa den Apps-Manager. Insgesamt ist das FlyMe aber rein optisch ganz gut gelungen, derzeit verzichte ich aber noch auf seine Features.

Wenn ihr Fragen habt, immer her damit, das gute Stück wird noch eine Weile hier sein. Damit auch ihr einen Eindruck vom Gerät bekommt, gibt es natürlich ein Video für euch!

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