Multimedia-Gadget für alle Fälle: Boxee Box

Gestern traf die Boxee Box aus dem Hause D-Link bei mir ein. Nach einem Testgerät angefragt habe ich persönlich wegen der Möglichkeit Medien-Inhalte auch per W-Lan zur Boxee und dem daran per HDMI verbundenen Flat-TV zu streamen.

Selbiges habe ich natürlich direkt beim Eintreffen der Box getestet und ich muss sagen, ich war und bin begeistert! Dazu zeige ich nach dem Break eine kleine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie dies mit dem Samsung Galaxy S II funktioniert.

Für diejenigen, die die Boxee Box nicht kennen: Sie spielt/streamt Medien-Inhalte von fast allen möglichen lokalen und Netzwerk-Quellen ab. Ob ihr also nun die Musik, Fotos, Filme oder dergleichen auf einem USB-Stick oder einer SD-Karte habt, auf einem NAS Gerät, externe Festplatte oder per Netzwerkfreigabe (SAMBA), spielt dabei keine Rolle.

Samsung Galaxy S II und die Boxee Box

Das Samsung Galaxy S II liegt auf der Couch neben mir und hat lediglich die Anwendung AllShare gestartet. In dieser Anwendung könnt ihr wählen, was ihr der Box zeigen möchtet. Entweder nur Videos, Bilder oder auch Musik:

In der Box wählt man nun Netzwerke und sucht per UPnP „angeschlossene“ Geräte. Schon wird das SGS II sofort gefunden. Im Test wurden sämtliche Filme ohne ruckeln oder dergleichen auf meinem Screen abgespielt.

Der Einfachheit halber habe ich davon ein paar Fotos geschossen:

Wie ihr am letzten Bild sehen könnt, ist die Qualität einfach ein Traum (Videoclip in FullHD über W-Lan zum FullHD Flat TV).

Versuchsweise habe ich einen per App auf dem SGS2 runtergeladenen Trailer von youtube und natürlich auch verschiedene Werke, die mit der Kamera des Samsung Galaxy S II aufgenommen wurden, wiedergegeben. Alles funktionierte völlig problemlos und ganz ohne Kabel.

Natürlich hat die Box auch einige Anschlüsse parat um abgesehen vom W-Lan (n-draft) mit Futter versorgt zu werden:

  • Netzwerkanschluss (LAN)
  • HDMI Out
  • Optical
  • Cinch Audio out
  • 2 USB Anschlüsse
  • Power-Anschluss
  • SD-Kartenslot

Eine Besonderheit der Boxee Box sind die „Apps“, die darauf installiert sind und zusätzlich installiert werden können. Auf Caschy’s Test fand ich einen Link, der noch zusätzlich ein sehr vollgestopftes Repository beherbergt.

Dieses Verzeichnis könnt ihr sehr bequem über die Tastatur auf der Fernbedienung in eure Apps auf der Boxee Box eingeben. Natürlich wird auch eine Onscreen-Tastatur auf dem Bildschirm eingeblendet falls euch die Eingabe per richtiger Tastatur nicht so zusagt.

Internet-Streaming-Dienste wie Netflix, YouTube, Pandora, Last.fm, Napster, Picasa, Flickr, Jamendo und einige mehr sind dabei auch schon von Werk aus mit an Board.

Fazit

Aktuell schlägt die Boxee Box mit über 220,- EUR zu Buche. Die erweiterbaren Apps und die Möglichkeit Medien-Inhalte per W-Lan an den heimischen Fernseher zu streamen sind ein echter Mehrwert gegenüber einem normalen USB-Anschluss am DVD-Player  o. ä.

Ob dies die grob 220,- EUR rechtfertigt müsst ihr allerdings selbst entscheiden :)

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.