OnePlus 7 Pro: Ein erster Eindruck

Oneplus 7 Pro Header

Das OnePlus 7 Pro ist offiziell und bevor wir Ende der Woche zum Test des Flaggschiffs kommen, möchte ich euch einen kurzen Eindruck liefern.

Ich hatte die Chance das OnePlus 7 Pro ein langes Wochenende auszuprobieren, denn es befindet sich seit letztem Freitag bei mir im Test. Es gibt schon viel, was ich zum Gerät sagen kann, doch für einen Test mit finalem Fazit war die Zeit etwas zu kurz. Aber für einen ersten Eindruck reichte die Zeit aus.

Damit der Testbericht aber nicht überflüssig wird, habe ich mir überlegt ein paar Features und Highlights beim neuen Flaggschiff von OnePlus herauszupicken und möchte diese hier in ein paar Stichpunkten zusammenfassen.

OnePlus 7 Pro: 7 interessante Fakten im Video

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OnePlus 7 Pro: 7 Stichpunkte zum Gerät

  • Das Display ist vollkommen zu Recht das Highlight von diesem Modell. Zwei Jahre saß man gemeinsam mit Samsung an diesem Display und es spielt in der gleichen Liga, wie das Galaxy S10+. Wenn nicht sogar in einer noch besseren Liga, da es 90 Hz unterstützt und noch etwas flüssiger läuft. Die Helligkeit, die Farbdarstellung, alles ist auf einem ganz hohen Niveau und ich würde behaupten, dass es zu den Top 3 Displays auf dem Markt gehört. Die Kanten sind zwar nicht ganz so stark gebogen, aber 2-3 Fehleingaben hatte ich in den ersten Tagen trotzdem.

Oneplus 7 Pro Eindruck3

  • OnePlus möchte mit dem 7 Pro die Ultrapremium-Kategorie einläuten und es gibt genau genommen drei Modelle, das 5G-Modell kommt aber nicht zu uns nach Deutschland. Man ist im Gespräch mit Netzbetreibern, aber hier gibt es immer noch keine finalen Deals.
  • Das OnePlus wiegt 206 Gramm und ist recht groß und schwer. Es ist sogar minimal größer und schwerer als ein S10+ und für mich äußerst grenzwertig. Es fühlt sich aber sehr hochwertig an und Nebula Blue ist für mich die schönste Farbe, die ein Hersteller bisher im Jahr 2019 auf den Markt gebracht hat. Mirror Grey ist Standard und Almond wird später kommen (es soll aber keine limitierte Farbe sein).

Oneplus 7 Pro Farben

  • Der Vibrationsmotor ist komplett neu entwickelt worden und spürbar stärker. Man kann drei Stufen wählen, der Motor ist aber noch nicht so fein wie zum Beispiel die Taptic Engine im iPhone oder der Motor im Google Pixel 3. Es ist aber ein Fortschritt für OnePlus, bei älteren Modellen war der Sensor vielen zu schwach.
  • Es gibt keine IP-Zertifizierung, doch das 7 Pro soll genauso gut gegen Wasser geschützt sein, wie das 6T. Die Pop-Up-Kamera ist kein Schwachpunkt laut OnePlus, denn man hat eine Dichtung für Staub und Wasser eingebaut. Das OnePlus 7 Pro ist genauso gut wie das 6T geschützt, das teilte man mir auf Nachfrage mit.

Oneplus 7 Pro Eindruck1

  • Der Fingerabdrucksensor ist neu und er ist größer geworden. In Kombination mit dem dünneren Display kommt mehr Licht rein und er entsperrt wirklich sehr schnell (wenn man ihn gut trifft). Ich würde sagen, dass die Sensoren unter dem Display nun mit den klassischen aufgeholt haben. Face Unlock funktioniert auch, ist für mich aber keine Option mehr, da die Kamera hier jedes Mal aus dem Gehäuse fahren muss. Das geht zwar flott, dauert mir dann aber doch zu lange.
  • Warum ist schon wieder kein Qi dabei? Nun, man gibt weiterhin an, dass es zu langsam sei, sprach dieses Mal aber auch davon, dass es das Gerät zu teuer gemacht hätte. Diese Aussage ist für mich neu und klingt genauso nach einer Ausrede, wie die Geschwindigkeit. Qi ist nicht teuer und kann neben einem normalen Schnellladestandard wie Warp Charge existieren. Ich glaube, dass man sich kabelloses Laden für das 7T oder 8 aufhebt. So haben wir weiter eine anfällige Glasrückseite ohne Qi, da hätte ich ehrlich gesagt lieber robusteres Aluminium gesehen.

OnePlus 7 Pro: Ein erstes Fazit

Das OnePlus 7 Pro spielt preislich nun ganz oben mit, denn die 700 Euro werden wohl bleiben und andere Modelle wie das S10+ und P30 Pro bewegen sich jetzt in diese Richtung. Vielleicht zahlt man dort noch 100 Euro mehr, aber ich glaube, das spielt in der Highend-Liga da ganz oben keine große Rolle mehr.

OnePlus muss also auch mit diesen Modellen in allen Bereichen mithalten und so wie ich das sehe, tut man das auch in den meisten. Es gibt ein schönes Design, das Gerät ist sehr hochwertig, das Display ist eines der besten, die Performance steckt alle anderen Modelle locker (!) in die Tasche und die Akkulaufzeit kann mit der von Huawei mithalten, das will ich aber noch genauer testen.

Oneplus 7 Pro Eindruck4

Die Kamera hat sehr gute Bilder bei Tageslicht gemacht, auch wenn sie etwas stark gesättigt sind und in die Richtung von Samsung gehen. Bei Nacht hat man auch aufgeholt, aber noch nicht mit Huawei und Google. Die Kamera ist vielleicht nicht die beste, aber sie gehört definitiv zu den besten Kameras.

Ich wurde von OnePlus beim Meeting gefragt, was mein erster Eindruck vom OnePlus 7 Pro ist und das ist eigentlich auch so geblieben: Ein verdammt gutes Smartphone mit vielen Stärken, bei dem ich auf die IP-Zertifizierung verzichten könnte, mich das fehlende Qi im Jahr 2019 aber immer noch stört.

Meine Smartphones werden, sofern sie es unterstützen, zu 95 Prozent über eine Qi-Platte geladen. Das Feature ist für mich nicht mehr „nice to have“, sondern ein Standard geworden. Vor allem, wenn wir von Pro-Modellen und Ultrapremium sprechen. Und andere Hersteller haben gezeigt, dass ein Akku mit 4000 mAh, schnelles Laden und Qi wunderbar in einem Gerät harmonieren.

Oneplus 7 Pro Eindruck2

Doch ich will nicht zu sehr darauf herumreiten, denn wenn ihr zu denen gehört, die ein paar Euro sparen, eine faire UVP bezahlen und ein rundum solides Modell suchen, dann ist das OnePlus 7 Pro genau euer Fall. OnePlus ist auf dem Niveau von Samsung und Co angekommen und schlägt andere Hersteller in einigen Punkten (Software). Die neuen Stereo-Speaker klingen auch sehr passabel.

Mehr dann in den nächsten Tagen, ich werde mich nach diesem Beitrag direkt an den Test setzen und versuche diesen bis Ende der Woche nachzureichen. Falls ihr Fragen zum OnePlus 7 Pro (nur Pro) habt, auf die ich dort eingehen oder die ich hier beantworten soll, dann ab in die Kommentare damit.

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