Osram Lightify ab sofort mit offener Programmierschnittstelle

Osram macht den Weg für Drittanbieter-Apps frei und stellt eine eigene Lightify-API zur Verfügung.

Mit Lightify möchte Osram auf den Erfolgszug des Philips-Hue-Systems aufspringen und die Vernetzung aller Leuchtmittel im Haus vorantreiben. Dabei bietet man wie Philips beispielsweise RGB-LED-Leuchten an, kann insgesamt jedoch durch ein größeres Sortiment punkten. Während Philips Hue sich bislang beispielsweise auf den E27-Sockel konzentriert, befinden sich bei Osram auch E14-Kerzenlampen im Sortiment.

Während die mobile App zur Steuerung meines Erachtens intuitiver ausfällt als die Hue-Lösung, machen trotzdem viele Nutzer von der Möglichkeit Gebrauch, die Lightify-Lampen über ZigBee mit der Hue Bridge zu nutzen. Dies öffnet vor allem die Möglichkeit, dutzende Anwendungen von anderen Entwicklern zu nutzen, was mit Lightify bislang nicht möglich war.

Das ändert sich nun jedoch, wie Osram vor Kurzem per Pressemitteilung verkündete. Unter der URL lightify-api.org finden Entwickler ab sofort alle Informationen, die für die Entwicklung einer App für Mobilgeräte oder Desktop-Computer notwendig sind. Je nach Akzeptanz der Entwickler könnte die Osram-Lösung zukünftig also auch ohne Philips-Kopplung an Relevanz gewinnen.

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