Portablen 15,6-Zoll-Monitor von Lepow ausprobiert

15 Zoll Externer Bildschirm

Vor kurzem erst hatte ich mir für die Digitalkamera einen 7-Zoll-Monitor gekauft, den man auf den Blitzschuh montieren kann. Für unterwegs ist so ein Setup unglaublich komfortabel, da man die Aufnahme so einfach besser im größeren Monitor überprüfen und den Bildausschnitt optimieren kann.

Solche Monitore gibt es natürlich auch mit größerem Display. Im folgenden Artikel geht es um den Lepow 15,6 Zoll großen Monitor, welcher ganz einfach wie ein (etwas größeres) Tablet überall hin mitgenommen werden kann.

In meinem Fall würde ich ihn hauptsächlich als Erweiterung für das 13 Zoll große Macbook Pro nutzen, welches ich zu Hause am Küchentisch nutze und so keine fixe Arbeitsumgebung mit Schreibtisch etc. schaffen kann.

Doch genug gelabert, fangen wir mit dem Lieferumfang an. Im Lieferumfang befindet sich allerhand Zubehör und Kabel:

Bildschirm Lieferumfang

  • Hochwertiges USB Typ-C zu Typ-C Kabel
  • USB Typ A zu Typ-Ca Kabel (für die Stromversorgung)
  • Netzteil mit USB-Anschluss
  • HDMI zu Mini-HDMI Kabel
  • Displayschutzfolie
  • Montage-Set für die Displayschutzfolie
  • Monitor selbst
  • Case für den Monitor

Technische Daten zum Monitor

  • Display: 15,6 Zoll IPS mit 1920 mal 1080 Pixeln
  • Kontrast: 1000:1
  • Eingänge: Mini HDMI, Type C (Video und Strom) und Type C (nur Strom)
  • Ausgang: 3,5 Zoll Klinkenstecker
  • Lautsprecher: 1 W*2

Zum Monitor selbst

Das Gehäuse wirkt stabil und ist aus Metall/Aluminium. Die Ränder rund um das Display sind schmal gehalten und umfassen das 15,6 Zoll große Display mit 1920 mal 1080 Pixeln. Auf der linken Seite befindet sich ein Lautsprecher, der Mini-HDMI Anschluss, ein Typ-C Anschluss und ein Klinkenstecker-Anschluss.

Bildschirm Case Anschluesse Links

Auf der rechten Seite befindet sich ein weiterer Lautsprecher, ein Typ-C Anschluss und eine Menü-Wippe nebst Powerbutton.

Bildschirm Case Anschluesse Rechts

Meine Version des Monitors hat keinen integrierten Akku. Das gibt es aber auch auf Amazon und Co. Je nach Anwendungsgebiet solltet ihr das bei einem etwaigen Kauf mit in die Entscheidung einfließen lassen. Mit integriertem Akku wird der Monitor dann dafür aber etwas schwerer. Die hier getestete Variante ohne integrierten Akku wiegt nicht einmal ein Kilogramm.

Über die seitliche Menü-Wippe kann man sich durch das Menü des Bildschirms hangeln. Hier kann unter anderem die Helligkeit, die Lautstärke, etc. eingestellt werden. Diese Art der Steuerung ist nicht unbedingt sehr komfortabel, aber auch nicht besser, als würden 4 Tasten mehr seitlich angebracht werden und man verwechselt am Ende doch Menü mit Bestätigen.

Meine getesteten Umgebungen

Zuerst habe ich das Macbook Pro (13 Zoll mit TouchBar) via beiliegenden USB Typ-C Kabel direkt angeschlossen. Weder das Macbook noch der Monitor waren sonst noch an einer Stromquelle angeschlossen. Alles lief sofort tadellos.

Der Monitor wurde erkannt und erweitert und es genügte ein Fenster nach rechts aus dem Macbook Pro in den Monitor zu schieben und schon kann man dort nebenher einen Film schauen, PDFs zum recherchieren öffnen, das Mailprogramm starten oder … Kein Treiber war nötig, alles funktionierte sofort aus dem Stand raus.

Als zweites Anwendungsgebiet hatte ich mir das Android Smartphone vorgestellt. Auch hier habe ich lediglich das Huawei P30 Pro via USB Typ-C Kabel direkt am Monitor angeschlossen. Auch hier war keinerlei Stromversorgung mehr zusätzlich nötig. Der Bildschirminhalt wurde gespiegelt und man sah 1:1 das hochkant Display des Handys auf dem Monitor. Über die Benachrichtigungsleiste kann man dann mit nur wenigen Handgriffen EMUI dazu veranlassen seine erweiterte Oberfläche auf dem Monitor darzustellen.

Ähnlich Samsung DEX usw. Man erhält eine Art Windows, auf dem ein vollwertiger Browser läuft und auch die Galerie angezeigt werden kann usw. Bedient wird die Maus dann über das Display des Smartphones, welches dann zu einem Touchpad umfunktioniert wird.

Last but not least wollte ich noch eine Konsole anschließen. Moderne „Classic“ Konsolen, wie beispielsweise die Nintendo Classic Mini oder auch eine Playstation, XBOX etc. haben einen HDMI-Ausgang. Deshalb können auch diese Konsolen mit nur wenigen Handgriffen angeschlossen werden.

Da hierbei dann das Bild aber über den HDMI-Port übertragen wird, muss der Monitor mit einer extra Stromquelle versorgt werden. Es genügt eine potente Powerbank (2A Ausgang an der Powerbank) und schon wurde auch die Spielekonsole auf dem Monitor ausgegeben. Selbstverständlich kann auch das beiliegende Netzteil genutzt werden.

Bildqualität

In Sachen Bildqualität lässt sich nichts Negatives sagen. Natürlich ist der Monitor bei strahlendem Sonnenschein Outdoor nicht mehr sehr gut ablesbar. Aber das ist jedes Gerät mit großem Display. Abgesehen davon werden keine Farben verfälscht und die Helligkeit geht in meiner Wohnung bei ~60-70 Prozent schon in Ordnung und hat damit sogar noch Luft nach oben. Für Office und Spiele absolut ausreichend. Für den ursprünglichen Preis von umgerechnet knapp 150 EUR bereitet der Monitor sehr viel Freude.

Und sonst noch?

  • Es gibt keine Halterungen auf der Rückseite des Monitors. Er ist also ausschließlich für den Einsatz im Case (oder eben ohne feste Montage) gedacht.
  • Kein Touchscreen.

Fazit zum 15,6-Zoll-Monitor von Lepow

Bildschirm Case

Der portable 15,6 Zoll große Monitor meisterte die ihm gestellten Aufgaben problemlos. Ich war überrascht, wie einfach alles zusammenspielte.

Ich persönlich würde lediglich wegen der Steuerung durch das Menü im Monitor ein paar Punkte abziehen. Abgesehen davon war ich super angetan und nutze den Bildschirm gern, wenn ich an „meinem Arbeitsplatz“ am großen Küchentisch am Laptop arbeite. Einfach Monitor aufgeklappt, USB Typ-C eingesteckt und los gehts!

Preislich wird es noch einmal interessant. Leider eher negativ. Der ursprüngliche Link zum Monitor war noch nicht zu Amazon Deutschland und dort wurde der Monitor für 170 Dollar (knappe 155,- EUR) angeboten. Zu diesem Preis fand ich das Gerät spitze und hatte auch das Video und dieses Review getippt.

Dort ist der Monitor aber nicht mehr verfügbar und nun unter dem neuen Link in Deutschland erhältlich. Nun kostet er aber auch schlappe 259,99 EUR. Den Preis empfinde ich dann allerdings nicht mehr als Schnäppchen und würde empfehlen, ein wenig zu warten. Vielleicht wird der Monitor bald wieder günstiger werden.

Wertung des Autors
Michael Meidl bewertet Lepow 15,6 Zoll Monitor mit 4.3 von 5 Punkten.

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.

Weitere Neuigkeiten

Samsung Galaxy S11 soll 8K-Videos aufnehmen können in Smartphones

Apple CarPlay: BMW doch ohne Abo-Modell in Mobilität

Apple iPhone mit 5G: Priorität Nummer 1 für Qualcomm in Smartphones

Microsoft: Weitere Xbox für 2020 geplant in Gaming

Nintendo Switch Online: Neue Klassiker im Dezember in Gaming

Monsieur Cuisine Connect: Lidl verkauft WLAN-Küchenmaschine in Smart Home

007: Erster Trailer für neuen James Bond in Unterhaltung

Logitech will bis 2030 klimaneutral sein in Marktgeschehen

Motorola One Hyper ist offiziell in Smartphones

Telekom 5G: Das ist der aktuelle Stand in Telekom