Quick Charging 2.0: Schnellladezubehör von Aukey ausprobiert (+ Gewinnspiel)

aukey übersicht

Fast alle Smartphone-Hersteller, die etwas von sich halten, setzen mittlerweile auf eine Quick-Charging-Möglichkeit für ihre Flaggschiff-Smartphones. Durch die hohe Verbreitung von Qualcomm-Chips in den Geräten dürfte Quick Charge 2.0 des Unternehmens die gebräuchlichste Lösung darstellen, auch andere Technologien existieren aber, bspw. für das Asus ZenFone 2.

Update

Der Gewinner steht fest, über das Quick-Charging-Bundle freuen darf sich Leif Sikorski. Viel Spaß damit. :)

Eins haben diese in jedem Fall gemeinsam, so wird die Spannung beim Ladevorgang deutlich angehoben, um möglichst schnell die Prozentanzeige zu füllen. Von 0 auf 60 Prozent geht es häufig in nur 30 Minuten, Quick Charge 3.0 verspricht sogar 80 Prozent bei nur 5 Minuten länger andauerndem Ladevorgang.

schnellladegerät angeschlossen note 4

Seitdem ich das Galaxy Note 4 mit Unterstützung für die besonders kurzen Ladevorgänge besitze, möchte ich diese Funktion jedenfalls nicht mehr missen. Und während ein passendes Ladegerät zumindest bei einigen Herstellern mitgeliefert wird, existiert mittlerweile auch ein nicht allzu kleiner Zubehörmarkt für schnelles Laden.

Einer der Hersteller in diesem Segment ist Aukey. Dieses Unternehmen hat uns nun ein kleines Test-Bundle aus zwei Ladegeräten und einer Powerbank mit Unterstützung für Quick Charging 2.0 zur Verfügung gestellt. Was die Produkte taugen erfahrt ihr in den kommenden Zeilen und direkt im Anschluss gibt es noch ein kleines Gewinnspiel.

Aukey Powerbank 10.000 mAh mit Quick Charge 2.0

aukey powerbank

Los geht es mit einer Powerbank, einem externen Zusatzakku, einem Akkupack oder wie auch immer man diese Art des Zubehörs genau bezeichnen möchte. Das Modell von Aukey bietet auf dem Blatt 10.400 mAh, wobei sich diese Angabe wie immer auf eine Spannung von 3,7 Volt bezieht und die Angabe von 37 Wattstunden hilfreicher ist.

Daher kommt das Objekt einem schlichten Pappkarton, der etwas an die frustfreie Verpackung von Amazon erinnert. Im Lieferumfang befinden sich neben dem Objekt der Begierde noch der übliche Papierkram und ein sehr kurzes micro-USB-Kabel, welches keinen allzu hochwertigen Eindruck macht, den Zweck aber erfüllt.

Der Akku selbst besitzt ein Gehäuse aus Aluminium, zwei Flächen sind aus weißem, glänzenden Kunststoff ausgeführt. Das kommt uns optisch ziemlich bekannt vor, handelt es sich dabei offensichtlich um eine klare Anlehnung an das Akkupack von Xiaomi, welches regelmäßig besonders günstig aus China importiert werden kann.

aukey powerbank nah

Auch die Anordnung der Elemente an der Unterseite hat man übernommen, so gibt es links einen Button, rechts davon vier Lade-LEDs, einen micro-USB-Eingang und schließlich den USB-Ausgang Typ A. Ja, man kann hier schon von einem Abklatsch reden, aber das soll nicht weiter stören, solange der Akku hält, was er verspricht.

Durch die Rundungen liegt er jedenfalls gut in der Hand und auch die Verarbeitung macht insgesamt einen guten Eindruck, wenn auch durch etwas unterschiedliche Spaltmaße leicht getrübt. Auf einer Seite prangt das Logo der Firma Aukey, auf der anderen ist groß „Qualcomm Quick Charge 2.0“ vermerkt. Denn bei unterstützten Geräten sind bis zu 12V bei 1,35A und 9V bei 1,8A möglich, alles andere lädt mit maximal 2,1A bei üblichen 5V.

Und das ist schließlich auch das primäre Verkaufsargument dieses Akkus. Die Aukey-Powerbank gehörte zu den ersten mit Quick Charging 2.0 und auch aktuell lassen sich lediglich vier solcher Produkte bei Amazon finden. Also schnell den Akku des Note geleert, mit dem originalen Samsung-Kabel an die Powerbank gestöpselt und geschaut, was passiert:

  • von 0 auf 50 Prozent in 33 Minuten
  • von 0 auf 80 Prozent in 60 Minuten
  • von 0 auf 100 Prozent in 102 Minuten

Dabei war das Smartphone im Standby-Modus eingeschaltet, natürlich existieren minimale Abweichungen zu Laborbedingungen. Insgesamt unterscheiden sich diese Zahlen nicht merklich von denen mit originalem Samsung-Ladegerät. Vor allem die 50 Prozent in 30 Minuten sind natürlich eine Hausnummer, denn anschließend wird in einen langsameren Lademodus geschaltet.

aukey powerbank ports

Anschließend konnte noch ein weiterer Ladevorgang von 0 auf 100 durchgeführt werden. Beim Beginn des dritten Ladens begann die letzte LED bereits zu blinken und nach weiteren 25 Prozent war schließlich Schluss. Hierbei wurde das Note 4 allerdings auch benutzt (in Madrid einen Supermarkt zu finden ist gar nicht so einfach), ohne Benutzung wären wohl etwa 45 Prozent drin gewesen.

Gemessen an 12,4 Wh des Note-4-Akkus ergibt sich so eine Kapazität von rund 30 Wattstunden. Ein zweiter Test bestätigt diese Annäherung, im ausgeschalteten Zustand wurde der Akku in drei aufeinander folgenden Ladevorgängen um insgesamt 250 Prozent geladen, ergibt einen „Verlust“ von 17 Prozent, im üblichen Rahmen.

Etwas schade ist, dass jeder Ladevorgang erst durch das Drücken auf den Button der Powerbank eingeleitet werden muss. Andere Produkte erkennen das Anschließen eines Geräts automatisch, sodass der Akku problemlos im Rucksack verschwinden kann. Insgesamt gibt es aber kaum etwas zu bemängeln und das Produkt hält – vor allem auch in Bezug auf Quick Charging – was es verspricht.

Aukey USB-Ladegerät mit 3 Ports und Quick Charging 2.0

aukey 3 port lieferumfang

Weiter geht es mit einem 3-Port-Ladegerät des Herstellers. Dieses wird direkt an der Steckdose platziert und bietet dann die Möglichkeit des parallelen Aufladens dreier Geräte. Ein Port ist hier als Schnelllade-Anschluss ausgeführt und orange gekennzeichnet, während die beiden verbliebenen durch grünen Kunststoff auffallen.

Quick Charging 2.0 klappt auch hier wieder mit 12 oder 9 Volt, über die grünen Anschlüsse werden maximal je 2,4A bei 5V ausgegeben. Das Gehäuse ist hier in einem matten schwarz gehalten, dazu gibt es natürlich erneut das tiefer eingelassene AuKey-Logo. Die Materialauswahl gefällt, Kratzer auf dem Gehäuse fallen nicht auf und mit Maßen von 107x48x26 Millimetern nimmt der 3-fach-Lader im Reisegepäck kaum Platz weg.

aukey 3 port

Bis auf die integrierte LED (leuchtet grün) war es das auch schon mit Auffälligkeiten, deshalb wieder schnell mit der App Battery Drain das Note 4 geleert und die Ladezeiten notiert:

  • 0 auf 50 Prozent in 33 Minuten
  • 0 auf 80 Prozent in 62 Minuten
  • 0 auf 100 Prozent in 101 Minuten

Soweit keine Unterschiede zu Powerbank oder dem originalen Ladegerät feststellbar, weitere Tests, auch mit zusätzlichem gleichzeitigem Laden von iPad Mini und Nexus 5 änderten an der Ladezeit nichts. Mit 42 Watt sind schließlich ausreichend Kapazitäten vorhanden, ohne zu Beeinträchtigungen bei der Ladegeschwindigkeit zu führen.

Die in drei der Amazon-Rezensionen bemängelte Überhitzung kann ich nicht bestätigen, auch nach einer Stunde und drei angeschlossenen Geräten wird das Ladegerät lediglich handwarm. Natürlich wären mindestens zwei vorhandene Quick-Charging-Ports nice-to-have, vielleicht hat man da ja für Quick Charging 3.0 im nächsten Jahr eine neue Lösung parat. Insgesamt gibt es jedoch auch beim 3-fach-Ladegerät nichts zu bemängeln, Kauf- und Gewinnempfehlung! ;)

Aukey 5-fach-USB-Ladegerät mit Quick Charging 2.0

aukey 5 port

Drei USB-Anschlüsse reichen dir nicht, denn ohne mindestens einen USB-Kühlschrank sowie die passende USB-Lavalampe geht bei dir gar nichts? Kein Problem mit dem größeren Ladegerät, welches insgesamt fünf USB-Anschlüsse beherbergt. Einer davon ist als Quick-Charge-Port ausgeführt, auch hier hätte ein zweiter sicher nicht geschadet, aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert.

Das 5-fach-Ladegerät ist grundlegend anders aufgebaut als das kleinere Modell mit drei Steckern. Anstatt direkt in der Steckdose Platz zu finden, führt ein handelsübliches Stromkabel mit 2 Pins von der Steckdose zur kleinen, schwarzen Box. So ist beispielsweise im Hotel problemlos eine Verlängerung auf den Nachttisch möglich, denn nicht immer sind Steckdosen bekanntlich optimal platziert.

Wieder sind drei Anschlüsse grün markiert, der unterste hebt sich durch einen orangen Farbton ab und ermöglicht zusätzlich das Aufladen per Quick Charge. Bis zu 12 Volt bei 1,5A oder 2A und 9V gibt es darüber, wobei das Galaxy Note 4 sich mit 9V und 1,67 Ampere zufrieden gibt. Über die anderen „AIPower“-Ports sind maximal 36 Watt bei höchstens 2,4 Ampere am jeweiligen Ausgang möglich. Sollten vier stromhungrige Geräte gleichzeitig geladen werden, muss der Wert wohl etwas verringert werden.

aukey 5 port anschlüsse

Im Lieferumfang befinden sich neben Netzkabel plus eigentlichem Ladegerät noch ein hochwertig anmutendes micro-USB-Kabel und ein kleiner Kabelclip. Vom Ladegerät der gleichen Firma ohne Quick Charging kannte ich noch ein kleines Saugnapf-Pad zum befestigen auf glatten Oberflächen, auf dieses hat man hier verzichtet.

Als Material kommt teilweise der gleiche matte Kunststoff wie beim kleineren Modell zum Einsatz, an den Seitenflächen gibt es leider glänzendes Plastik. Mit Maßen von 9x6x2,5 Zentimetern und 150 Gramm Gewicht ist das Ladegerät immer noch recht handlich, auch, wenn natürlich der Netzstecker mit geschleppt werden muss.

Der Abstand zwischen den verschiedenen Anschlüssen ist zwar recht knapp bemessen, auch etwas dickere Kabel passten trotzdem noch gut nebeneinander. Wer nicht gerade mit einem USB-Reiserasierer alle nebenliegenden Ports blockiert, hat also keine Probleme zu erwarten.

aukey 5 port rückseite

Die Ladezeiten unterscheiden sich nicht merklich von denen des 3-fach-Laders oder der Powerbank, sodass ich auf eine Auflistung hier verzichte. Eine Vollladung des Note 4 benötigt wieder 100 Minuten und auf 50 Prozent geht es innerhalb einer guten halben Stunde.

Fazit

Das Zubehör hält, was es verspricht und sorgt für keine negativen Überraschungen. Zu beachten gilt in jedem Fall die Verwendung eines passenden Ladekabels, denn vor allem Kabel zur Datenübertragung beeinträchtigen oftmals die Geschwindigkeit des Ladevorgangs.

Mit dem Set dürften fast alle Einsatzzwecke abgedeckt sein, die 5-USB-Ports sind mit Smartphones, Smartwatch und Tablet immer zum Großteil belegt und laden zuverlässig. Die Powerbank verrichtet auch auf längeren Flugreisen zuverlässig ihren Dienst, dank Quick Charging genügt ein gelegentliches Anstöpseln des Smartphones.

aukey

Weiteres Zubehör ist ebenfalls erhältlich, so gibt es vom gleichen Hersteller beispielsweise noch ein KFZ-Ladegerät mit ein oder zwei USB-Anschlüssen. Und wenn der Hersteller des eigenen Smartphones oder Tablets kein passendes Netzteil von Haus aus mitliefert, existiert auch eine kompakte 1-Port-Lösung.

Mit zunehmender Konkurrenz dürften die Produkte etwas günstiger werden, wer aktuell auf der Suche ist, kann aber ohne Bedenken zuschlagen, viele Alternativen gibt es schließlich noch nicht. Bei der Powerbank kommen lediglich noch zwei Produkte von Anker oder Choetech in Frage, diese sind zwar teurer, lassen sich dafür aber auch selbst per Quick Charge aufladen.

Und da ihr jetzt schon so weit scrollen musstet, der Übersichtlichkeit halber noch mal alle Amazon-Links:

Wie immer unterstützt ihr beim Kauf über einen unserer Links den besten Blog der Welt – ohne Aufpreis für euch.

Gewinnspiel

Zusätzlich zum Test-Bundle hat Aukey uns freundlicherweise ein weiteres Paket zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Dieses Set bestehend aus 5-fach und 3-fach-Ladegerät sowie der Powerbank könnte also schon bald bei euch auf dem Schreibtisch liegen. Schreibt dazu einfach in den Kommentaren nieder, welche Geräte ihr alles mit dem Zubehör aufladen werdet.

Zeit habt ihr dafür bis zum 26. Oktober 2015 (Montag) um 23:59 Uhr, anschließend werden wir über random.org einen zufälligen Gewinner bestimmen und diesem das Paket zukommen lassen. Denkt daher daran, eine Mailadresse im Disqus-Account hinterlegt zu haben, unter der wir euch auch erreichen können. Wir wünschen schon mal viel Glück. :)

Rechtliche Hinweise (Klicken zum Anzeigen)

  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und wer versucht, das Gewinnspiel zu seinem Vorteil zu manipulieren (z.B. durch Mehrfachteilnahmen), wird von der Verlosung ausgeschlossen.
  • Der Gewinn wird auf unsere Kosten nur nach Deutschland versandt, für abweichende Lieferadressen müsste individuell geklärt werden, ob und wie ein Versand möglich ist.
  • Teilnehmer müssen mind. 18 Jahre alt sein. Teilnehmer unter 18 Jahren brauchen eine Erlaubnis zur Teilnahme durch einen Erziehungsberechtigten (wird nur im Gewinnfall eingefordert).

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