Samsung: Das richtige „full-screen Smartphone“ wird noch dauern

Huawei Mate 20 Pro Samsung Galaxy S10 Header
Huawei mit Notch, Samsung mit Loch

Samsung setzt beim Galaxy S10 auf ein Loch im Display und man ist auch sichtlich stolz darauf. Nun arbeitet man am nächsten Schritt.

Die S10-Reihe von Samsung ist die einzige Reihe, die ein OLED-Display besitzt, welches statt einer Notch auf ein Loch im Display setzt. Im Alltag macht das zwar keinen großen Unterschied, bei der Vermarktung allerdings schon.

Doch da sind wir nun, mehr Rand kann man eigentlich nicht mehr entfernen. Als Nächstes steht die Frontkamera an, es gilt entweder eine alternative Lösung zu finden oder diese ebenfalls noch unter dem Display zu verstecken.

Samsung: Full-Screen-Smartphone wird dauern

Während einige Hersteller wie Oppo und Co an Dingen wie einem mechanischen Slider arbeiten, hat Samsung mit der Forschung begonnen, um das Kameraloch komplett unsichtbar zu machen. Doch man gibt auch an, dass sowas in den nächsten 1-2 Jahren (bei Samsung) definitiv nicht möglich sein wird.

Das Loch im S10 ist jetzt kein schlechter Schritt, aber wie bereits erwähnt: Es ist auch kein großer Schritt. Das bisschen mehr Display über der Kamera ist optisch ganz nett, aber ich würde das als eher kleinen Schritt bezeichnen. Auch, wenn die Entwicklung eines solchen Displays laut Samsung teuer war.

Samsung Galaxy S10 Plus Unboxing2

Doch der erste Hersteller, der es schafft, die Kamera wirklich komplett unter dem Display zu verstecken, der wird im Kopf bleiben. Während die aktuellen Lösungen eher ein evolutionärer Ansatz wären, so wäre das ein revolutionärer Schritt.

Übrigens nicht nur bei Smartphones, eine Kamera unter dem Display zu verstecken würde in vielen Bereichen neue Möglichkeiten mitbringen.

Doch wenn ich es einem Hersteller zutraue, der erste zu sein, dann Samsung. Es wird aber sicher noch die ein oder andere Galaxy-Version vorgestellt, bevor wir uns damit beschäftigen werden. Vor 2022 sollen wir laut Samsung nicht damit rechnen, was bedeutet: Der aktuelle Stand begleitet uns nun eine Weile.

Quelle Yonhap (via The Verge)

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