Samsung Galaxy S3: Mein erster Eindruck

Das Samsung Galaxy S3 ist da! Nicht nur in den ersten deutschen Geschäften, sondern seit letzten Samstag auch bei mir. Für mich sehr erfreulich, denn so konnte ich es über das Pfingstwochenende schon voll in Aktion testen. Kleine Box, großer Inhalt, so könnte man kurz und bündig den ersten Eindruck zusammenfassen. Inklusive Ladegerät, In-Ear-Kopfhörern und Klebefolie, die alle wichtigen Funktionen nochmal auflistet lag es nach langer Wartezeit vor mir. Auspacken, einschalten, loslegen.

Okay, kommen wir erstmal zur Haptik. Es liegt gut in der Hand, allerdings nicht deutlich besser als das Galaxy Nexus. Allgemein bleibt der Kick bei dem Gerät etwas aus, wenn man wie ich bereits ein Galaxy Nexus hatte. Es macht insgesamt einen sehr runden Eindruck und ist solide verarbeitet. Das Gewicht von 131 Gramm überzeugt sofort, die Größe ist allerdings grenzwertig. Wenige Millimeter mehr als das Galaxy Nexus und ein größeres Display ist ja eigentlich ganz gut, eine kleine Frauenhand wird allerdings damit wohl eher nicht klar kommen.

Wie man es auch von anderen Androiden mittlerweile kennt, wird man beim Einrichten brav vom Smartphone an die Hand genommen, um sämtliche wichtigen Einstellungen zu tätigen. Nach ca. drei Minuten begrüßt einen dann der Homescreen in seiner vollen Pracht. Samsung setzt natürlich wieder auf die TouchWiz-Oberfläche, die zum Glück etwas näher an ein „reines“ Android rangerückt ist, als frühere Versionen. Ein Android von der Stange, wie Google es von Haus aus veröffentlicht, wäre mir dennoch lieber. Ich stehe nicht so auf die asiatisch angehauchten (in meinen Augen) comicartigen Symbole.

Die Geschwindigkeit rockt, wobei ich als Nicht-Gamer auch mein Galaxy Nexus noch an keine Grenze getrieben habe. Benchmarks und aufwendige Spiele teste ich in der nächsten Zeit noch durch. Sound klingt klar, die Samsung-Standard-Töne, welche Naturgeräusche nachahmen sollen, klingen allerdings etwas bescheuert. Das Entsperren des Screens klingt wie Wasserplätschern, die Notification wie ein Pfeifen. Passt irgendwie zum „Naturkonzept“, ist in der Öffentlichkeit aber schon fast peinlich. Klar, kann man beliebig abändern, ich wollte es nur erwähnt haben.

Die Kamera löst super schnell aus, wie ich es bereits vom Galaxy Nexus gewohnt bin, allerdings ist hier die Qualität deutlich besser. Ein paar erste Testbilder habe ich in unseren Google+ Account hochgeladen.

Testfotos Samsung Galaxy S3 bei Google+

Das Menü bzw. die Optionen, die Samsung von Haus aus mit in das System integriert hat, sind so umfangreich, dass sie in einem ersten Eindruck nicht zu erfassen sind. Details wie eine optionale Akkustandsanzeige in Prozent gefallen auf Anhieb und auch die bereits bekannte Kurzwahl wichtiger Funktionen in der Benachrichtigungsleiste ist ziemlich nützlich. Vieles lässt sich zudem per Gesten steuern, einen Screenshot z.B. nehme ich auf, indem ich mit dem Handballen über den Screen wische.

ChatOn und einige „Partner-Apps“ von Bild, myTaxi, kaufDa und n-tv sind bereits vorinstalliert. Eine Unart, die man bereits von Computern kennt. Zum Glück lassen sich diese deinstallieren, oder optional, wie auch jede andere App, verstecken. Auch S Voice habe ich bereits ausprobiert. Bisher für mich nur eine witzige Spielerei, ich werde mal schauen, ob es beim Autofahren ohne Probleme funktioniert, denn da könnte ich es mir nützlich vorstellen.

Nach knapp zwei Tagen Nutzung will und kann ich kein handfestes Fazit ziehen, dafür gibt es noch zu viele Dinge auf Herz und Nieren zu testen. Die Optik sagt mir persönlich zu, die Kamera ist klasse, klarer Vorteil gegenüber dem Galaxy Nexus. Das Display ist gut, die anderen Bauteile gewohnt leicht und solide. Bei der Rückseite setzt Samsung leider wieder auf komplett glattes Material, die Riffelung beim Galaxy Nexus oder Galxy S2 fand ich persönlich hier deutlich griffiger.

Jetzt seid ihr dran! Fragen, Fragen und nochmals Fragen. Was ist für euch wichtig, was sollen wir testen und ausprobieren? Kleinigkeiten lassen sich eventuell bereits in den Kommentaren klären, umfangreichere Dinge fließen alle samt in unseren Testbericht mit ein.

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