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Samsung Galaxy S7 edge Testbericht

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Nachdem ich einige Wochen mit dem Huawei Mate 8 als täglichem Begleiter sehr zufrieden war, war ich umso neugieriger auf den in meinen Augen einzigen aktuell verfügbaren Konkurrenten, das Samsung Galaxy S7 edge. 

Beide Smartphones glänzen mit Displays mit einer Größe jenseits der 5,5 Zoll. Nachdem moderne Handys oft PCs oder Laptops ersetzen, sind diese Bildschirmdiagonalen auch verständlich. Samsung hat nun jüngst das Galaxy S7 mit knapp 5,1 Zoll und das Galaxy S7 edge mit 5,5 Zoll Display herausgebracht. In meinem Test werde ich aber nur das edge beurteilen.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das normale S7 komplett an mir vorbei geht. Ich finde es vom Formfaktor eher uninteressant. Die abgerundeten Seiten, ein klein wenig größerer Akku und das größere Display des S7 edge kosten zwar am Ende knapp 100 EUR mehr, machen das aber in meinen Augen allein wegen der Optik wieder gut. Das ist selbstverständlich nur mein persönlicher Eindruck.

Wichtige technische Details

  • Prozessor: Exynos 8890 Octa-Core (Quad 2,3 GHz + Quad 1,6 GHz)
  • Speicher: 4 GB RAM und 32 GB intern (24 GB frei)
  • Display: QuadHD 5,5 Zoll – 524 ppi – 1440 x 2560 Pixel
  • Kamera: 12 Megapixel (Haupt) und 5 Megapixel (Front)
  • Akku: 3600 mAh
  • Maße: 150,9 x 72,6 x 7,7 mm bei 157g
  • Konnektivität: WLAN, BT 4.2, LTE, UMTS, MicroUSB
  • NanoSIM
  • Verfügbare Farben: Gold, Silber, Schwarz

Galaxy S7 edge Lieferumfang

Samsung Galaxy S7 edge Lieferumfang mobiFlip_DSC3350

Das Galaxy S7 edge kommt in einer typischen unscheinbaren schwarzen Pappschachtel ins Haus. In ihr finden wir das typische Papierwerk nebst einem kleinen Nupsi, um den SIM und MicroSD-Kartenslot auf der Oberseite öffnen zu können. Dazu liegt ein USB->MicroUSB-Kabel und ein Adaptive Fastcharge-Netzteilstecker bei. Im S7edge ist auch wieder ein MicroUSB-Stecker verbaut. Dies sorgte im Vorfeld für ein wenig unmut, denn das Flaggschiff eines so großen Herstellers wie Samsung sollte ja schon den neuesten Standard (Typ-C) besitzen.

Ich persönlich habe nichts gegen MicroUSB, schließlich hat ja fast jeder Haushalt ein solches Kabel vorliegen und man kann das Handy so fast überall aufladen, oder Dateien transferieren. Man hätte aber auch statt des USB-OTG Dongles ein USB-Typ-C Adapter oder einfach zwei Kabel mit verschiedenen Anschlüssen beilegen können. Wie dem auch sei – Samsungs Entscheidung ist gefallen und so müssen wir nun für ein Jahr weiterhin mit MicroUSB leben.

Abgesehen davon ist auch noch ein wunderhübsches und für ein „inklusive-Headset“ hochwertiges Headset im Lieferumfang enthalten.

Zum Smartphone selbst

Das S7 edge hat im Vergleich zum Vorgänger ein wenig in der Größe zugelegt. Die Rückseite ist weiterhin aus Glas (und damit wieder ein enormer Fingerabdruckmagnet) und nun auch an den Rändern zum Display hin abgerundet, was die Kanten nicht mehr ganz so scharf, wie noch beim S6 edge erscheinen lässt. Zugleich lässt sich das Smartphone so auch leichter vom Tisch aufnehmen.

Für jemanden wie mich, der den Vorgänger nie lange genutzt hat, sind die ersten Momente mit einem edge-Display vielleicht ein wenig komisch, da man sich dran gewöhnen muss, wie man das Handy hält, ohne mit dem Finger am abgerundeten Display zu scrollen oder dergleichen.

Galaxy S6 edge und Galaxy S7 edge

Galaxy S6 edge (links) und Galaxy S7 edge (rechts)

Das S7 edge ist im Vergleich zum Vorgänger auch etwas dicker. Das fällt aber in meinen Augen kaum auf. Kurz gesagt- es lässt sich dadurch einfach besser halten. Einen größeren Akku (3600 mAh) haben wir ebenfalls dieser Dicke zu verdanken. In meinen Augen sollten wir dafür wirklich mal ein Lob an den Hersteller ausrichten, der sich in der heutigen Zeit noch traut, beim Nachfolger ein nicht noch dünneres Gehäuse auf den Markt zu bringen! Mir persönlich ist ein größerer Akku deutlich wichtiger, als ein noch dünneres Modell.

Das Display ist absolut knackscharf und auch bei viel Sonnenlicht noch gut ablesbar. Bei dieser Auflösung ist auch wirklich kein Pixel mehr erkennbar und Fotos wirken beispielsweise „intensiver“. Im Vergleich mit dem Mate 8 und seiner FullHD-Auflösung bestätigt sich aber auch, dass ein QuadHD-Display bei normalem Abstand mit bloßem Auge nicht viele sichtbare Vorteile bringt.

Bei einem sehr genauen Vergleich, am besten direkt nebeneinander und sehr nah am Display, fällt der Unterschied aber natürlich auf. Das folgende Foto zeigt, dass die „abgerundeten Kanten“ je nach Blickwinkel, teilweise etwas komisch leuchten können. Schaut man aber aus einem normalen Blickwinkel beispielsweise Fotos an, bringt die 2,5D Kante ein tolles Erlebnis. Es wirkt alles etwas räumlicher oder voluminöser. Schwer zu umschreiben.

Samsung Galaxy S7 edge mobiFlip_DSC3371

Die abgerundeten Seiten hat das Galaxy S7 edge aber natürlich nicht nur der schicken Optik wegen – auf der Seite können auch diverse Informationen dargestellt werden. Zum einen gibt es einen Seiten-Feed. In diesem können RSS-Feeds oder auch andere Informationen, wie z. B. getätigte Schritte, verpasste Anrufe und Benachrichtigungen oder auch die CNN-Nachrichten bzw. andere selbst eingepflegte RSS-Feeds dargestellt und durchgescrollt werden.

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Die zweite Informationsquelle nennt sich Seiten-Paneele. Hier kann der Anwender mit einem Wisch von der rechten Seite in die Mitte des Displays beispielsweise eine Favoriten-Leiste mit den (selbstdefinierten) Fav-Apps, oder aber Kompass, Kalender, Wetter, etc. dargestellt werden. Bisher gibt es hier schon einige Möglichkeiten und ich schätze mit der Zeit dürften hier noch einige weitere Funktionen dazu kommen.

Seitenbildschirm galaxy s7 edge mobiflip
Der Großteil dieser Features könnte sicherlich auch auf dem normalen Galaxy S7 realisiert werden, aber ein gewisses Kontingent Verkaufsargumente muss es ja auch für die Edge-Version geben. Was aber definitiv cool und auch nur mit der abgerundeten Seite des Edge möglich ist, ist das so genannte Seitenlicht. Lässt man das Handy auf dem Display liegen und erhält eine Benachrichtigung oder einen Anruf so pulsiert ein Lichtbalken an der Seite des Smartphones in leuchtenden Farben. Ich muss schon sagen, das macht wirklich was her!

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Ebenfalls noch in die selbe Rubrik gehört die neue Funktion Always On Display. Damit wird lediglich ein kleiner Bereich des AMOLED-Displays dauerhaft aktiviert und zeigt dort auf Wunsch dauerhaft die Uhrzeit (analog oder digital), das Datum und ein paar verpasste Benachrichtigungen an. Leider sind gerade die Benachrichtigungen (noch) sehr eingeschränkt. Es werden kaum oder keine Drittanbieter-Apps unterstützt, während man verpasste SMS beispielsweise mit einem Counter angezeigt bekommt. Das dürfte sich aber vermutlich mit der Zeit noch ändern.

Always On Display

In Sachen Stromverbrauch kommt hier das AMOLED-Display zum Zuge, welches nur tatsächlich genutzte Pixel am Akku nuckeln lässt. Samsung spricht hier von lediglich einem Prozent Akku je Stunde Mehrverbrauch, wenn das Always On Display aktiviert ist. Ich persönlich lasse dieses Feature lieber deaktiviert. Denn auch nur ein Prozent Akku bedeutet am Ende des Tages irgendwas zwischen 10 und 20 Prozent weniger Akku und leider keine vollständige Kontrolle über die verpassten Benachrichtigungen.

Wer die Funktion nur ab und zu aktivieren möchte, kann das aber mit einem kleinen Schalter in der Benachrichtigungszeile machen. So ist für jeden Geschmack vorgesorgt.

Always On Display Samsung Galaxy S7 edge mobiFlip

Damit aber genug zum Display und den 2,5D Kanten des Handys. Auf der Frontseite befindet sich auch der Home-Button, welcher als Fingerabdruckscanner genutzt wird. Dies bedeutet, dass man nicht über den Sensor streichen muss, sondern eine Berührung genügt.

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Die Zuverlässigkeit ist dabei wirklich super in Ordnung. Hat man aber mal den Sensor des Huawei Mate 8 ausprobiert, kommt einem die Erkennungszeit des neuen Galaxy-Modells schon fast langsam vor. Das ist meckern auf hohem Niveau, muss aber schon erwähnt werden.

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Auf der Unterseite des Galaxy S7 edge finden wir den Klinkensteckeranschluss, ein Mikrofon, den MicroUSB-Port und den Single Lautsprecher. Endlich mal kein Pseudo-Stereo-Speakergrill. 🙂

Die Position des Lautsprechers ist durchaus in Ordnung und deutlich besser, als auf der Rückseite. Natürlich muss man an dieser Position darauf achten, dass man den Speaker nicht beim Halten im Querformat mit den Händen zudeckt. Aber das sollte in kürzester Zeit in Fleisch und Blut übergehen.

Der Lautstärke und die Qualität des Lautsprechers ist gewohnt in Ordnung. Keine zu schrillen Höhen und wie immer, bei der Größe eines Smartphones, auch kein übermäßiger Bass. Aber absolut im grünen Bereich.

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Auf der Oberseite ist der Slot für die Nano-SIM und die MicroSD-Speicherkarte untergebracht. Damit wurde eine der wichtigsten Kritikpunkte gegenüber dem Vorgängermodell von Samsung ausgemerzt und deshalb genügt es auch eine „verhältnismäßig günstige“ 32 GB Variante auf den Markt zu bringen, wenn der Speicher eben ganz einfach erweiterbar ist.

Wo wir gerade bei dem Thema Speicher sind… Das S7 edge bietet 4 GB RAM und 32 GB internen Speicher, von dem letztendlich noch knapp 24 GB verfügbar sind. Android 6.0 ist vorinstalliert und bietet eigentlich die Option externen Speicher dem internen Speicher zuordnen zu lassen, damit dort auch größere Spiele etc. Platz finden können (Adoptable Storage). Samsung hat diese Option aber von Werk aus deaktiviert, da der interne Speicher viel schneller als eine externe MicroSD Speicherkarte ist und viele User auch mal die SD-Karte entnehmen möchten, um mit anderen Geräten darauf zuzugreifen.

Letzteres ist mit der Adoptable Storage-Funktion normalerweise nicht mehr möglich. Mit einem kleinen Trick kann diese Funktion aber wieder aktiviert werden. Wie das geht, könnt ihr hier nachlesen.

Die rechts angebrachte Power-Taste und die beiden links seitlich angebrachten Lautstärketasten (keine Wippen) fühlen sich gut an, stehen angenehm aus dem Gerät heraus, wackeln aber nicht und lassen sich prima bedienen. Das S7 edge ist nach IP68 zertifiziert. Dies bedeutet, dass es staubdicht und gegen dauerhaftes untertauchen im Wasser gewappnet ist. Allerdings gibt es laut der Samsung-Website deutliche Vorgaben hierzu:

Schutz bei dauerhaftem Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in klarem Wasser. Kein Schutz bei Salzwasser und anderen Flüssigkeiten, insbesondere Seifenlauge, Alkohol und/oder erhitzter Flüssigkeit. Der SIM-Karten-/Speicherkartenhalter muss stets vollständig mit dem Gerät abschließen, so dass durch ihn kein Wasser eindringen kann.

Wie es sich für ein Flaggschiff gehört, packt Samsung auch sonst so ziemlich von jedem Chip das beste vom besten in die beiden neuen Galaxy-Modelle. So sind in der europäischen Variante ein Exynos 8890 Octa-Core (Quad 2,3 GHz und Quad 1,6 GHz) mit einer Mali 808 GPU und 4 GB RAM nebst 32 GB internem Speicher verbaut. Damit katapultiert sich das S7 edge direkt an die Spitze aktueller Benchmarks.

Samsung Galaxy S7 edge AnTuTu

Das Handy wird beim dauerhaften zocken oder bei Benchmarks immer noch handwarm auf der Rückseite, aber dank der verbauten Heatpipe wird die Wärme gut abgeleitet und selbst bei einer automatischen Drosselung wegen zuviel Hitze verbleibt noch ordentlich Dampf unter der Haube über. Einen solchen Moment habe ich übrigens nur dadurch herausbeschwören können, wenn ich 5-6 mal den AnTuTu Benchmark hintereinander laufen lassen habe.

Das bedeutet, dass im normalen Alltag keine Ruckler zu erwarten sind. Weder im Launcher noch in aktuellen Highend-Games.

Die Kamera des Galaxy S7 edge

Galaxy S7 edge Kamera mobiflip

In Sachen Kamera hat Samsung im Vergleich zum Vorserienmodell wieder einiges verändert. Die Kamera des S6 edge war wie folgt ausgestattet:

  • 1/2.6″ Sensor mit 1,12 µm Pixel und einer f/1.9-Blende

Die Kamera des S7 edge bietet dem Käufer nun diese Ausstattung:

  • 1/2.5″ Sensor mit 1,4 µm Pixel und einer f/1.7-Blende

Dies bedeutet, dass die größeren Pixel in Verbindung mit der lichtstarken Blende deutlich mehr Licht aufnehmen und somit Bilder auch in schlechteren Lichtverhältnissen besser aussehen. Für Videos ist ein OIS (optischer Bildstabilisator) integriert worden. Dieser sorgt dafür, dass die Linse bei der Aufnahme mitfedert und somit größere Stöße und Ruckler ausfiltert.

Der folgende Videoclip von JerryRig zeigt gleich zu Beginn wie die Linse des S7 edge im Gegensatz zum Nexus 6p bei Bewegungen selbst gegensteuert (OIS):

Trotz dieser verbesserten Linse ragt die Kamera auf der Rückseite im Vergleich zum Vorgänger nicht mehr so weit aus dem Handy heraus. Weniger als einen Millimeter stören nun wirklich nicht mehr, oder? Auch der Autofokus wurde noch einmal schneller. Es ist schon fast unglaublich wie schnell die Kamera hin- und herschaltet, wenn mal ein Objekt weiter weg fokussiert werden soll. Die dahinter steckende Technik nennt Samsung Dual Pixel Sensor.

Die folgende Grafik erklärt das System wunderprächtig:

samsung dual pixel

Das Handy an sich kann übrigens auch locker wieder 4K Videos aufnehmen. Besonders hervorheben möchte ich auch die Zeitlupenfunktion, welche mit 240 fps aufnimmt und nicht wie bei einigen anderen von mir getesteten Smartphones das Video dabei deutlich verdunkelt.

Bild auf Instagram anzeigen

Ich habe euch auch zum direkten Vergleich eine Zeitlupe, welche mit dem Huawei Mate 8 aufgenommen wurde. Hier sieht man sehr schön, wie das Video im Vergleich deutlich verwaschener und dunkler ist, als die obige Aufnahme mit dem Galaxy S7 edge.

Samsung Galaxy S7 edge Pro Modus mobiFlip

Kameraeinstellungen Samsung Galaxy S7 edge mobiFlip

Ein paar Fotos, die mit dem Galaxy S7 edge geschossen wurden, habe ich dieses mal auf ein Flickr-Ablum hochgeladen. Dort habt ihr nun auch die Möglichkeit, die Fotos komplett als ZIP im Original zu laden und anzusehen. Leider spielt das Wetter aktuell nicht so wirklich mit, deshalb kann ich euch meine Heimatstadt teilweise nur in trübem grau präsentieren. Aber man sollte durchaus sehen, wie schön die Fotos trotzdem werden.

Eingebetteten Inhalt anzeigen →

Android und Co. auf dem Galaxy S7 edge

Samsung Galaxy S7 edge mobiFlip_DSC3354

Samsung liefert die beiden neuen Galaxy-Modelle mit Android 6.0.1 Marshmallow aus. Oben drauf wurde wie immer noch Samsungs eigenes TouchWiz gesetzt. Damit gibt es natürlich wie immer auch wieder ordentlich Bloatware, aber auch nützliche Helferlein, die den Arbeitsalltag erleichtern. Wenigstens sind die üblichen Verdächtigen, wie beispielsweise HRS oder BILD nicht mehr von Haus aus installiert.

Samsung Galaxy S7 edge mobiFlip_DSC3296

Stattdessen gibt es nun ein Microsoft-Paket, welches aber dafür ebenso wieder vom Start weg vorinstalliert wird. Leider lassen sich die Apps nicht deinstallieren. Ebenfalls von Microsoft gibt es auch noch schlappe 100 GB zu Microsofts Cloud-Dienst OneDrive on Top. Abgesehen von den Microsoft Apps lässt sich beispielsweise auch Facebook nicht komplett deinstallieren, sondern nur deaktivieren.

Das hätte man auch besser lösen und den Anwender selbst entscheiden lassen können, welche App er aus Google Play installieren möchte, oder nicht.

Im Lieferumfang befindet sich neuerdings auch ein USB-OTG-Dongle. Dieser kann unter anderem dafür genützt werden Inhalte eines alten Smartphones auf das neue S7 edge zu transferieren. Dies scheint zumindest via Kabel nur von Samsung zu Samsung zu funktionieren. Mit dem Mate 8 hatte es zumindest in meinem Test leider nicht funktioniert.

Abgesehen von der Kabellösung bleibt dem Anwender aber ja auch noch die App Smart Switch. Damit funktioniert der Transfer dann auch via WiFi Direct.

Preis: Kostenlos

Im allgemeinen lässt sich zu TouchWiz sagen, dass die Oberfläche wieder einmal deutlich aufgeräumter wirkt. Der Launcher ist super flexibel und kann in Sachen Icon-Raster und Themes prima angepasst werden. Er bietet auch eine alphabetische Sortierung der Apps im App-Drawer und selbst Ordner im Drawer werden unterstützt.

Der linke Homescreen wird von Werk aus mittels der Anwendung upday mit einem News-Stream versorgt. Über eine Pinch-to-Zoom-Geste kann dieser Screen bei Nichtgefallen aber auch deaktiviert werden.

Samsung Galaxy S7 edge Lauuncher mobiFlip

Abgesehen von Microsoft und Co. bietet das S7 edge aber auch wieder Samsungs übliche Verdächtige, wie beispielsweise S Health, S-Voice usw. Für die Spielefans unter euch wurde von Samsung ein Game Launcher und die Game Tools integriert. Damit ist es möglich beispielsweise die Benachrichtigungen in einem Spiel zu deaktivieren oder gar ein Spiele-Hands-On aufzunehmen.

Abgesehen davon sortiert euch der Game Launcher auch völlig automatisch alle Spiele in den Game Launcher Ordner ein und bietet dann die Möglichkeit „Energie zu sparen“ indem die Auflösung bei einem Spiel von Normal auf Niedrig (+ 30 fps statt 60 fps) oder gar sehr niedrig (+ 30 fps statt 60 fps) gestellt wird.

Game Lauuncher Game Tools Samsung Galaxy S7 edge mobiFlip

Weiterhin gibt es auch wieder die Pop-up-Ansicht. Damit kann innerhalb einer Anwendung mit einem Finger von links oben nach unten gewischt werden und schon verkleinert sich die App zu einem Fenster. Dieses kann dann wieder in der Größe verändert, zu einem Hover-Icon gewandelt oder verschoben werden. Durch einen Klick auf das X wird die App wieder geschlossen.

Pop-up-Ansicht

Last but not least finden wir noch den Smart Manager, der einen super Überblick über den Akku, den Speicher und die Gerätesicherheit bietet. Hier werden auch Apps aufgelistet, die im Hintergrund am Akku ziehen usw. Auch ein Nicht-stören-Mode ist in den Einstellungen vorhanden. Dort kann aktiviert werden, dass nur noch gefilterte Anrufe durchkommen.

Smart Manager Nicht stören Samsung Galaxy S7 edge mobiFlip

Das ist mit Sicherheit noch nicht alles – eine komplette Auflistung würde aber diesen Artikel sprengen. Solltet ihr Fragen zu einer speziellen Funktion haben, dann ab in die Kommentare damit!

Und sonst noch?

  • Der 3600 mAh Akku ist definitiv eine tolle Entscheidung seitens Samsung gewesen. Verglichen mit dem Hauwei Mate 8 kommt das S7 edge zwar nicht annähernd an die Ausdauer des 4000 mAh Boliden ran, aber ich komme trotz der tollen Performance lockerst über einen Tag damit. Gestern hatte sich der Akku nach grob 5 Stunden DOT (DisplayOnTime) verabschiedet. Aktuell ist der Akkustand bei ca. 74 Prozent und wir haben 17 Uhr. Vom Strom genommen wurde das Handy gegen 7 Uhr. Dabei rufe ich wie immer 3 Mailkonten via PUSH ab, nutze Whatsapp, Facebook. Twitter und Co., habe die Smartwatch via Bluetooth gekoppelt und spiele auch noch nebenbei mit neuen Apps und der Kamera rum. So muss das sein!

Galaxy S7 edge

  • Das S7 edge beherrscht eine besonders schnelle Version des kabellosen Schnellaufladens via QI. Dafür ist aktuell ein bisschen Zubehör auf dem Weg zu mir und es wird ein kleiner extra Artikel dazu folgen. Ich bin gespannt, wie sich das im Alltag auswirkt. Stay tuned! Generell ist der Akku des S7 edge aber via Kabel und orig. beigelegtem Netzteil in grob 100 Minuten komplett aufgeladen!
  • Telefonieren kann man mit dem Smartphone natürlich auch noch. Die Gesprächsqualität war dabei stets in Ordnung.
  • Größenvergleich des Samsung Galaxy S7 edge und das Huawei Mate 8:

Size comparison Huawei Mate 8 Samsung Galaxy S7 edge

Fazit zum Samsung Galaxy S7 edge

Ich hatte nun eine Woche Zeit mich mit dem Samsung Galaxy S7 edge zu beschäftigen und muss sagen, dass ich super überrascht bin. Der Preis von 799,- EUR (UVP) ist natürlich eine Hausnummer, die nicht übersehen werden kann. Wer hier ein wenig Geduld hat, wird sicher in ein paar Wochen einige Euro sparen können.

In Sachen Hardware habe ich fast nichts am S7 edge zu meckern. Der Prozessor ist einfach nur super schnell, die Haptik ist toll, das Display mit den abgerundeten Ecken ist ebenfalls eine Wucht und die Kamera macht sogar bei schlechten Lichtverhältnissen noch tolle Fotos und fokussiert rasend schnell.

Die Glasrückseite ist leider wieder ein wahrer Fingerabdruckmagnet – hierfür habe ich mir schon einen Skin bei dbrand geordert. Generell muss aber gesagt werden, das Samsung beim S7 edge in fast allen Punkten eine tolle Evolution des Vorgängers hingelegt hat.

Für mich gehört das Samsung Galaxy S7 edge auf jeden Fall an die Spitze der aktuellen Smartphone-Charts!

Wertung des Autors

Michael Meidl bewertet Samsung Galaxy S7 edge mit 4.7 von 5 Punkten.

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Ich bedanke mich recht herzlich bei 1und1, die das Galaxy S7 edge im hauseigenen Shops anbieten und uns super schnell mit einem Testgerät versorgt haben! Ohne Sie könnten wir euch mit diesen Zeilen noch nicht versorgen. Danke dafür!

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