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Samsung Galaxy S7 Fazit: 7 positive und 5 negative Punkte

Samsung Galaxy S7 Test2

In den letzten Tagen hat mich das Samsung Galaxy S7 im Alltag begleitet und es gibt da so ein paar Punkte, die mir beim Benutzen aufgefallen sind.

Da wir hier im Blog aber schon einen ausführlichen Testbericht des Samsung Galaxy S7 Edge online haben, gibt es von meiner Seite einen kleinen Alltagsbericht mit ein paar positiven und ein paar negativen Punkten. Alles rein subjektiv versteht sich. Es kann also gut sein, dass ihr einer anderen Meinung seid und das ist gut so.

Samsung Galaxy S7 Test5

Galaxy S7: Was mir gefällt

Die Verpackung ist das erste Highlight und so banal das jetzt auch klingt, es ist der erste Eindruck, den man als Nutzer bekommt. Diese finde ich in diesem Jahr wirklich ansprechend. Das Design gefällt mir besser, als die Holz-Optik der letzten Jahre. Es ist eine Kleinigkeit, für mich aber ein Punkt, der zum Erlebnis dazugehört.

Die Haptik hat sich im Vergleich zum Galaxy S6 noch mal verbessert, was an der abgerundeten Rückseite liegt. Das Galaxy S7 liegt wirklich gut in der Hand, kann unter Umständen aber auch mal rutschig sein. Damit muss man bei einer glatten Glasoberfläche aber rechnen. Es fühlt sich jedoch sehr hochwertig an.

Samsung Galaxy S7 Test3

Das Design gefällt mir persönlich immer noch sehr gut und ich habe die Tage auch mal wieder ein S5 in der Hand gehabt. Zwischen dem alten und neuen Samsung liegen Welten und ich finde man hat sich hier durchaus gemacht. Es gibt nur einen Kritikpunkt beim Design, doch zu dem komme ich weiter unten.

Das Display ist extrem gut. Wirklich, es wurde nicht ohne Grund von Display Mate als bestes Smartphone-Display ausgezeichnet. Ich bin eigentlich ein Freund von LC-Displays, doch mit dem AMOLED-Display des Galaxy S7 habe ich mich sehr schnell angefreundet. Nicht so mit Always On, doch dazu kommen wir auch später.

Die Kamera ist wirklich so gut, wie ich das im Vorfeld gelesen habe. Es ist eine der, wenn nicht sogar die, beste(n) Smartphone-Kamera(s) da draußen. Ich habe zwar auch schlechte Fotos gemacht, doch die meisten Bilder waren, auch bei schlechtem Licht, wirklich gut. Außerdem steht sie nicht mehr so weit aus dem Gehäuse hervor.

Samsung Galaxy S7 Test9

Kabelloses Laden ist kein Muss, definitiv nicht. Für mich ist es aber ein ganz großer Pluspunkt. Es ist eine Funktion, bei der ich vor 2 Jahren damit gerechnet hätte, dass sie zum Standard wird, doch im Gegenteil, irgendwie hat dieser Trend wieder etwas abgenommen. Umso erfreulicher, dass man es im Galaxy S7 findet.

Wasserdicht ist das Galaxy S7, das hat dank dem Marketing wohl jeder da draußen mitbekommen. Finde ich gut. Ist natürlich auch kein Muss, aber es gibt einem so ein bisschen Sicherheit. Für mich wäre es kein K.O.-Kriterium, falls es fehlt, doch bei der großen Anzahl an Smartphones kann es auch ein Alleinstellungsmerkmal sein.

Samsung Galaxy S7 Test1

Galaxy S7: Was mir nicht gefällt

Die TouchWiz-UI von Samsung hat sich verbessert, keine Frage. Sie ist aber, vor allem im Vergleich zum reinen Android, für mich immer noch eine Zumutung.  Es gibt, für meinen persönlichen Geschmack, auch immer noch viel zu viele Apps, die vorinstalliert sind und das Gerät unnötig zumüllen. Wird sich nicht ändern.

Der microUSB-Eingang ist in meinen Augen nicht mehr zeitgemäß. Ich habe in den letzten Wochen viele Geräte mit USB Type C getestet. Spätestens danach wurde mir klar, dass ich in meinem Smartphone kein microUSB mehr haben möchte. Klar, man hat noch genug Kabel rumfliegen, aber nein, der Standard ist sch… lecht.

Samsung Galaxy S7 Test8

Die Glasrückseite sieht nach dem ersten Auspacken geil aus. Das ist aber auch der einzige Moment, danach ist sie nicht nur sehr anfällig, sie ist auch ein Magnet für Fingerabdrücke. Ich bevorzuge Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Auf das Galaxy S7 würde ich mir wohl einen Skin von Dbrand oder ähnlichem draufpacken.

Das Always On-Display ist von Samsung als Funktion hervorgehoben worden und ich finde es toll, dass man es eingebaut hat. Da ist aber noch ganz viel Luft nach oben und wenn ich sowas schon habe, dann will ich mindestens meine persönlichen Benachrichtigungen von Apps festlegen, die dort erscheinen sollen.

Das kleine Edge wurde aus dem Programm genommen. Das S7 Edge ist quasi der Nachfolger des Galaxy S6 Edge+ und mir persönlich zu groß. Wirklich schade, denn das Galaxy S6 Edge war im letzten Jahr mein Favorit und ich hätte mir für 2016 ein kleines Galaxy S7 Edge gewünscht. Mal schauen, ob das vielleicht noch kommt.

Samsung Galaxy S7 Test7

Galaxy S7: Ein Fazit

Samsung hat viele Schwächen des Vorgängers, den ich in beiden Versionen getestet habe, ausgemerzt und man merkt, dass auf die Kritik gehört wurde. Es stellt sich zwar die Frage, ob man ein paar dieser Funktionen schon mit dem Galaxy S6 hätte einführen können, doch die Antwort darauf werden wir wohl nie bekommen.

Fakt ist, dass Samsung in diesem Jahr einen würdigen Nachfolger geliefert hat. Und dieser ist besser, als erwartet. Es ist ein Galaxy S6 mit Feinschliff und das war schon ziemlich gut. Als S6-Nutzer lohnt sich der Wechsel eher nicht, für alle anderen aber schon. Es ist ein bisschen wie bei Apple und der S-Generation.

Ich persönlich werde mit meinem „Das beste Flaggschiff im ersten Halbjahr 2016″-Fazit noch das G5 von LG, das HTC 10 und das P9 von Huawei abwarten. Doch ich glaube diese Modelle werden es verdammt schwer haben. Für das Galaxy S7 wird es allerdings auch nicht leicht, da die Auswahl auf dem Android-Markt groß ist.

Samsung Galaxy S7 Test4

Aus persönlicher Sicht finde ich es verdammt schade, dass das Galaxy S6 Edge in diesem Jahr keinen Nachfolger bekommen hat. Das Galaxy S7 Edge ist mit zu groß, das abgerundete Display war für mich im letzten Jahr aber nun mal ein Highlight und echtes Alleinstellungsmerkmal. Das hätte ich mir auch beim S7 gewünscht.

Gibt es eine Kaufempfehlung? Ja klar, mit dem Galaxy S7 wird man nicht viel falsch machen. Und wer sich unsicher ist geht zu Media Markt und Co, denn dort liegen, zumindest bei uns, 10+ Geräte zum Ausprobieren herum. Für mich ist das Samsung Galaxy S7 im Moment jedoch das beste Android-Smartphone da draußen.

Also Samsung, bitte setzt beim Galaxy S8 auf eine Aluminium-Rückseite, nutzt USB Type C, bringt eine kleine Edge-Version auf den Markt und mach TouchWiz optional für die Nutzer. Falls euch das alles nicht stört und das Galaxy S7 genau euer Ding ist, dann könnt ihr es für knapp 650 Euro auf Amazon kaufen.

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Samsung Galaxy S7 edge Testbericht 14. März 2016

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