Samsung nutzt Ice Bucket Challenge zum Vermarkten des Galaxy S5

Samsung Galaxy S5 IceBucketChallange

Samsung nutzt den aktuellen Trend rund um die #IceBucketChallenge und hat sich direkt eine Marketing-Strategie für das Galaxy S5 überlegt.

Die Ice Bucket Challenge macht ihre Runde und erreichte diese Woche ihren Höhepunkt. Los ging es letzte Woche, als mehrere Prominente sich mit einem Eimer voll mit Wasser überschütteten. Sie nominierten wiederum andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und so kam es, dass die Kampagne sehr schnell viral lief und es sogar in die Nachrichten schaffte. Schöne Sache, da das ja eigentlich Sinn und Zweck so einer Aktion ist. Wird oft vergessen.

Samsung dachte sich, dass man da doch auch irgendwie einsteigen müsste und hat daher das Galaxy S5 ins Rennen geschickt. Passend dazu gibt es ein Video und am Ende werden das iPhone 5s, das HTC One M8 und das Nokia Lumia 930 nominiert. Diese sind natürlich alle nicht wasserdicht. Und so sieht das dann aus, wenn ein Samsung-Smartphone an der Aktion teilnimmt.

Man kann davon jetzt halten was man will, mit der Ice Bucket Challenge hat das nicht mehr viel zu tun. Das ist Marketing. Samsung nutzt den Trend, um Werbung für sein Flaggschiff zu machen. Im Video gibt es aber keinen Hinweis auf die Aktion selbst und wie man spenden kann. Diesen findet man nur in der Beschreibung. Ich würde mal sagen: Thema leicht verfehlt. Doch Samsung hat vorgesorgt und der MND Association in Großbritannien einen enorm hohen Geldbetrag gespendet. Dort hat man sich heute fleißig auf Twitter bedankt.

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Auch wenn kein konkreter Betrag genannt wurde, das Wort „großzügig“ dürfte klar machen, dass es eine hohe Summe war. Diese Aktion hinterlässt bei mir nach einer Woche einen faden Beigeschmack. Viele vergessen, worum es hier eigentlich geht und machen einfach nur die Challenge mit. Ob man die Aktion für Werbung nutzen sollte, ist eine andere Frage. Samsung hätte den Betrag ja auch einfach nur spenden können, ohne ein großes Fass aufzumachen.

Ich hoffe die anderen Hersteller werden das jetzt einfach nur still schweigend ignorieren und vielleicht trotzdem spenden. Die Aktion soll, auch wenn sie nach mehreren Tagen viele nerven dürfte, ihre Runde machen. Aber dann doch bitte nicht als Marketing-Idee bei den großen Unternehmen. Ich hätte ja ehrlich gesagt lieber Boo-Keun Yoon gesehen, wie er sich mit kaltem Wasser übergießt und meinetwegen den CEO von HTC und Sony nominiert.

Achja, an dieser Stelle könnt ihr euch über ALS informieren und spenden!

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