Beeper: Der Traum von einem Messenger

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Die Zahl der Messenger hat in den letzten Jahren zugenommen. WhatsApp, Signal, Threema, Telegram, iMessage und der Facebook Messenger sind nur ein paar der vielen Beispiele. Der Wunsch nach einem einheitlichen Messenger wird größer.

Beeper: Pebble-Gründer will das Problem lösen

Eric Migicovsky, den einige vielleicht noch als Pebble-Gründer kennen, will das Problem mit Beeper angehen. Hier sollen alle Messenger vereint werden. Und ja, das trifft auch auf iMessage zu. Die Lösung ist aber ehrlich gesagt … bescheiden.

Beeper Messenger

Wer 10 Dollar für Beeper im Monat bezahlt, der kann sich ein altes iPhone 4S mit Jailbreak mieten und dort wird dann über Umwege der Dienst aktiviert. Eure neuen Nachrichten werden auf dem Gerät entschlüsselt und an Beeper geleitet. Eine weitere Option ist ein Mac mit einer speziellen Software, der dann immer an ist.

Das ist für den Massenmarkt sicher keine gute Lösung, aber es ist ein Weg, gegen den Apple laut Eric Migicovsky nicht viel machen kann. Bei den anderen Diensten war es leichter, wobei man natürlich keine native Lösung nutzen kann und immer eine Brücke zwischen dem entsprechenden Dienst und Beeper bauen muss.

Beeper: Das Trillian für moderne Messenger

Die etwas älteren Nutzer unter euch werden sich womöglich noch an Trillian für Desktop-Rechner erinnern. Der Dienst wollte damals genau das gleiche Problem, nur eben mit ICQ und Co. lösen. Jetzt will Eric Migicovsky das auch erreichen.

Beeper Bridge

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Beeper ein Erfolg wird. Wer will schon 10 Dollar im Monat zahlen, nur damit er WhatsApp und iMessage in einer App haben kann? Und wer iMessage nutzt, ist in der Regel sowieso im Ökosystem von Apple unterwegs. Ein iMessage für Android wäre schön, ist aber nicht notwendig.

Beeper soll aber noch mehr, als nur eine Chat-Plattform werden, im Gespräch mit TechCrunch hat Eric Migicovsky verraten, dass auch die Office-Sparte (wie ein Kalender) interessant wären. Ich befürchte, dass da jemand einen schönen und auch sehr großen Traum hat, dessen Umsetzung allerdings scheitern wird.

Nach WhatsApp Datenschutzanpassung: Threema und Signal verzeichnen Nutzeransturm

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Nachdem WhatsApp in dieser Woche eine umfangreiche Anpassung der hauseigenen Datenschutzrichtlinien scharf geschaltet hat, verzeichnen die Messenger-Konkurrenten Threema und Signal einen erheblichen Nutzeransturm. Auch, wenn die WhatsApp-Anpassung vorerst nicht für Nutzer im Euroraum gilt, so scheint zahlreichen Usern vor allem…9. Januar 2021 JETZT LESEN →


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