Renault Scenic Vision: Konzept kombiniert Batterie und Wasserstoff

Renault Scenic Vision Front

Hybrid-Autos kennen wir, hier versuchen viele Automobilhersteller einen Verbrenner mit einem zusätzlichen Elektromotor und kleinen Akku am Leben zu halten. Das Versprechen: Reichweite (Verbrenner) und Umweltschutz (Elektrisch). Doch der Verbrenner hat ein Ablaufdatum, Zeit für ein komplett neues Konzept von Renault.

Konzept für einen neuen Renault Scenic

Der Renault Scenic Vision vereint Wasserstoff mit Elektro. Genau genommen wird ein Wasserstoffauto ja elektrisch angetrieben, das Konzept vereint also einen Akku mit einem Wasserstofftank. Es gibt eine 15 kW-Brennstoffzelle für die Langstrecke (bis zu 800 km kombiniert) und eine 40 kWh-Batterie für Strecken bis zu 300 km.

Renault Scenic Vision Heck

Angetrieben wird der Renault Scenic Vision von 160 kW (218 PS), die man aus dem Megané E-Tech kennt. Bisher ist so ein Wasserstoff-Akku-Elektro-Hybrid nur ein Konzept, es könnte aber irgendwann umgesetzt werden. Renault entwickelt derzeit eine Prototypen-Plattform, die so eine Technologie-Kombination in Betracht zieht.

Das Konzept des Renault Scenic Vision werden wir so aber schon gegen 2024 als Serienauto sehen, denn es kommt ein Elektroauto, welches diese Basis nutzt und auf der CMF-EV-Plattform entwickelt wird. Womöglich werden wir also nächstes Jahr einen Renault Scenic E-Tech als Konzept sehen, der ein Jahr später kommt.

Renault Scenic Vision Innen

Hat so ein Konzept eine Zukunft?

Ich verstehe den Gedanken hinter diesem Konzept, aber ich habe meine Bedenken, wenn ich an die Realisierung denke. Ein Verbrenner-Elektro-Hybrid ist schon nicht die beste Lösung für das Platzangebot innen, ein Wasserstoff-Akku-Hybrid wäre vermutlich noch schlechter. Und das nur, um ab und zu Langstrecke zu fahren?

Wäre es da nicht sinnvoller, wenn man die Akkugröße verdoppelt, versucht die 700 bis 800 km bei der Reichweite zu erreichen und an der Ladegeschwindigkeit (mit einem 800-Volt-System zum Beispiel) zu arbeiten? Netter Ansatz, aber ich gehe mal eine Wette ein: So ein Hybrid-Konzept wird ein Konzept bei Renault bleiben.

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  1. René H. 🎖

    Mit den Einwendungen am Ende gehe ich mit. Aufgrund des hohen Systemaufwands ist so ein Konzept nur für Oberklassefahrzeuge darstellbar, z.B. Mercedes EQS SUV o.ä.
    Die hohen Stückkosten passen da eher hinein und man könnte bei einem Preis von 150k€ vielleicht sogar etwas Marge haben.

  2. ChrisH 🌟

    Es macht aber auch leinen Sinn einen riesigen Akku zu kaufen um gelegentlich einmal weite Strecken zu schaffen. Denn auch das ist sehr teuer und Ressourcenverschwendung.
    So ein Konzept ist übrigens gewöhnlich anders herum gedacht. Es wird nicht ein Akku mit Brennstoffzelle ergänzt sondern ein Brennstoffzellenfahrzeug mit einen Akku. Das macht die Brennstoffzelle günstig da sie nur unter mittlerer Last konstante Leistung liefern muss was sie sehr gut kann. Was die nicht gut kann und somit sehr aufwendig und teuer macht ist hohe Peakleistung zu liefern. Und genau hierfür dient der Akku.

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