Spendwallet: Smarter Geldbeutel auf Indiegogo

Das Thema Geldbörse verfolgt mich die Tage regelrecht und auch dieser Artikel zum Indiegogo*-Projekt Spendwallet handelt von einer smarten Geldbörse. Vermutlich geht es vielen so, dass mal abgesehen von der chronischen leere im Geldfach das zweite Problem bei einem normalen Geldbeutel, die immer größere Menge an Karten im Kreditkartenformat ist.

Hier greift nun Spendwallet ein und bietet eine smarte Lösung. Über ein eigens entwickeltes Verfahren speichert Spendwallet so ziemlich jede Geldkarte mit Magnetstreifen ab und kann auf diese Weise bis zu 20 Karten emulieren. Hierfür wird das Gadget einfach an den normalen Kartenleser gehalten und die entsprechende Kreditkarte ausgewählt. Anschließend überträgt Spendwallet das Signal der eigentlichen Karte via eigenen MFE-Verfahren und schon hat man bezahlt ohne die echte Karte durch den Schlitz ziehen zu müssen.

Zudem bietet Spendwallet einen kleinen Stauraum, in welchem noch weitere Karten bzw. der Ausweis etc. und auch noch Geldscheine abgelegt werden können. Ein kleiner aufladbarer Akku sorgt für die nötige Energie. Die eigenen Karten werden über ein Smartphone und einen Kartenleser via Bluetooth auf das Spendwallet übertragen.

Sicherheit?

Zur Sicherung der Daten auf dem Handy kann unter anderem der Fingerabdrucksensor des Smartphones genutzt werden. Die Daten selbst werden via 256bit Verschlüsselung gespeichert. Ein weitere Sicherheitsmechanismus sperrt Spendwallet auf Wunsch und löscht die gespeicherten Daten, wenn das Gadget mal verloren wurde.

Spendwallet soll nach der Kampagne für 130 $ auf den Markt kommen und ist aktuell für 99 $ (plus Versand) über Indiegogo zu bekommen. Das Ziel liegt bei 30.000 $.

Ich persönlich habe ein wenig ein mulmiges Gefühl bei dem Konzept, auch wenn ich es an und für sich als super einfach und komfortabel erachte. Würdet ihr solch eine „smarte Geldbörse“ nutzen? Vom zu erwartenden Preis mal abgesehen.

*Indiegogo ist eine Webplattform, auf der jeder seine Ideen ausführlich vorstellen und dann von der Community finanzieren lassen kann. Sobald ausreichend Geld zusammen gekommen ist, geht das vorgestellte Produkt in Produktion. Die Nutzer gehen also erstmal in Vorleistung, haben aber keine Garantie, dass ihr Projekt ein Erfolg wird, oder wirklich zustande kommt. Finden sich nicht ausreichend Unterstützer, muss keiner zahlen.

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