Spotify Free: Musiklabel wollen Gratis-Angebot reduzieren

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Durch Druck der Musiklabel könnte Spotify den Funktionsumfang der Gratis-Accounts bald drastisch reduzieren.

Nachdem Spotify in Deutschland diese Schritte bereits einmal hinter sich hat, könnte in Zukunft eine erneute Beschränkung der kostenlosen Accounts anstehen. Während Streaming den Musikmarkt immer weiter beeinflusst, sehen die großen Label einen negativen Einfluss des Freemium-Modells.

Wie The Verge in Berufung auf die Financial Times (Artikel versteckt sich hinter einer Paywall) berichtet, übt vor allem die Universal Music Group Druck auf den Konzern aus. Durch eine Limitierung erhofft man sich mehr Nutzer des Bezahltarifes, welcher aktuell immerhin mit 10 Euro oder Dollar pro Monat zu Buche schlägt.

Als Umsetzungsmöglichkeiten könnte Spotify beispielsweise eine Zeitbegrenzung einführen. Wer keine Lust auf monatliche Zahlungen hat, kann dann beispielsweise nur noch 10 Stunden pro Monat Musik hören, bis auf Alternativen wie YouTube ausgewichen werden muss. Alternativ erscheint eine Begrenzung auf die „Radio“-Funktion möglich, wie dies aktuell bei Mobile-Geräten der Fall ist.

Auch die CEOs von Sony Music und Warner Music äußerten in der Vergangenheit bereits Zweifel am Modell. Durch neue Regelungen im Vertrag mit Spotify dürfte Universal einige Möglichkeiten haben, den eigenen Willen durchzusetzen – denn was wäre die Jugend nur ohne Haftbefehl und Helene Fischer?

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