Spotify ist weiterhin unrentabel

Spotify hat seit seiner Gründung nicht einen Cent Gewinn abgeworfen und steckt weiterhin tief in den roten Zahlen.

Im Zusammenhang mit Spotify kann man eigentlich nur von einer Erfolgsgeschichte sprechen. Der Dienst ist weltweit extrem beliebt und erfolgreich und kann von sich behaupten, das Modell der Musikflatrate entscheidend geprägt zu haben. Mit mittlerweile 28 Millionen zahlenden, und 89 Millionen Kunden insgesamt wird ein Jahresumsatz von 1,9 Milliarden Euro erwirtschaftet. Alleine im vergangenen Geschäftsjahr konnte man seinen Umsatz um 80% steigern.

Aber es gibt da ein Problem, dass prinzipiell alle Musikstreaming-Dienste betrifft. Und das sind die hohen Lizenzgebühren die an die Musikindustrie gezahlt werden müssen.

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Grafik: Statista

So kommt es, dass das schwedische Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2006 nicht einen Cent Gewinn gemacht hat und tief in den roten Zahlen steckt. Das Problem ist, je mehr Umsatz der Konzern macht, desto mehr Gebühren müssen wieder bezahlt werden – ein Teufelskreis. Hier sind ganz klar die Anbieter im Vorteil, dessen Kerngeschäft nicht nur das reine streamen von Musik ist. Zum Beispiel Google und Apple.

In der Vergangenheit hatte man öfter schon versucht sein Geschäftsmodell zu modifizieren um profitabler zu werden, hatte dabei aber keinen Erfolg. Ende März wurde bekannt, dass Spotify sich 1 Milliarde US-Dollar von Investoren geliehen hat um das Unternehmen an die Börse zu bringen. Gerechnet wird mit diesem Schritt in 2017.

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