Tech-Takeover: Cupertinos Bürgermeister beschwert sich über Apple

Die Präsenz von Alphabet, Apple und co. in der Bay Area ist für die dortigen Gemeinden Segen, aber auch Fluch. Steigende Mieten und Lebenshaltungskosten sind nur zwei Aspekte, die die Anwesenheit der Tech-Giganten mit sich bringt. Der Bürgermeister von Cupertino forderte jüngst, dass Apple an der Erhaltung der öffentlichen Verkehrswege der Stadt mitwirken solle.

Das Ansinnen des Stadtoberhaupts erhielt im Rat von Cupertino keine Mehrheit. Keiner der  Ratsherren wollte dem Vorstoß von Bürgermeister Barry Chang seine Unterstützung gewähren. Der Bürgermeister wirft seinem Stadtrat vor sich von Apple beeinflussen zu lassen.

„Sie machen Profit, und sie sollten die Verantwortung für unsere Stadt teilen, doch sie tun es nicht. Wir sind das Zentrum der Technologie, und unser Nahverkehrssystem ist alt und beschämend“, sagte der Bürgermeister von Cupertino. Sein Vorschlag war es, von Apple 100 Millionen US-Dollar für die Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur der Stadt zu fordern.

Als er selbst vor drei Jahren, damals noch als einfacher Stadtrat, mit seinem Anliegen zu Apple gegangen war, habe man ihn schon in der Eingangshalle des Apple-Hauptquartiers abgefangen und weggeschickt, erinnert sich der heutige Bürgermeister.

Das Problem des Tech-Takeover

Die angesprochene Problematik ist nicht neu. Wiederholt gerieten ansässige Unternehmen in die öffentliche Kritik, weil sie ihren Mitarbeitern private Shuttlebusservices mit höchstem Komfort anbieten, die die öffentlichen Haltestellen und Straßen benutzen und diese abnutzen. Der sogenannte Google-Bus war bereits schon häufiger Ziel wütender Übergriffe von Bürgern. In der Folge stellte Alphabet private Wachdienste ein.

Valerie Heck schrieb über die Tech-Elite unter sich und Städte wie Cupertino und Mountain View, Apple und Google und die Menschen, die dort leben.

Quelle: Heise Online

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