Telekom könnte UMTS-Netz bis 2020 abschalten

Die Telekom hat ihre AGB aktualisiert und liefert so den Hinweis auf ein Ende von UMTS. Das Netz könnte in den nächsten drei Jahren verschwinden.

Am GSM-Netz (2G) will die Telekom weiter festhalten, doch in den kommenden Jahren könnte man sich vom UMTS-Netz (3G) verabschieden. Den entsprechenden Hinweis findet man ab sofort in den aktualisierten AGB. Dort heißt es:

Die dort aufgeführte Netztechnologie 3G (UMTS – Universal Mobile Telecommunications System – und HSPA – High Speed Packet Access -) im Mobilfunknetz der Telekom ist – vorbehaltlich einer Verlängerung – nur bis zum 31.12.2020 verfügbar.

Ihr seht schon, eine Verlängerung ist möglich. Doch warum soll das UMTS-Netz überhaupt verschwinden? Der Fokus beim Netzausbau liegt mittlerweile auf LTE (4G), doch man macht sich schon mal für 5G bereit. Durch die Abschaltung von 3G werden freie Frequenzen entstehen und die kann man dann für 5G nutzen.

Der 5G-Standard soll bis zu 10 Mal so schnell wie LTE sein und wird seit über einem Jahr getestet. Erste marktreife Produkte für Endverbraucher könnten dann 2020 vorgestellt werden, wobei eine flächendeckende Verfügbarkeit von 5G doch schon sehr optimistisch ist. Aber es geht los und die ersten Vorbereitungen werden bereits getroffen. Weitere Details zur 5. Generation (5G) gibt es bei Wikipedia.

Quelle TK-World (via Teltarif)

Teilen

Hinterlasse deine Meinung
Du kannst auch als Gast kommentieren (Anleitung). DISQUS respektiert „Do Not Track“ und bietet einen Datenschutz-Modus an. Informationen zum Datenschutz auf mobiFlip.de findest du hier.