Überwachungsgerät: Xbox One muss Kritik einstecken

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Das hat sich Microsoft wohl auch etwas anders vorgestellt. Da zeigt man die neuste Version seiner hauseigenen Spielekonsole, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll und dann redet alle Welt nicht von der Xbox One und deren tollen Funktionen, sondern nur vom Thema Datenschutz. Bereits letzte Woche kochte das Thema hoch, die Körperbewegungssteuerung Kinect und deren Zusatzmodule erlauben eine Überwachung des Raums, in dem sie sich befinden bzw. in Betrieb sind, ähnliches ist theoretisch bereits jetzt mit Kinect für die Xbox 360 möglich.

Nun schaltet sich auch Deutschlands oberer Datenschützer Peter Schaar ein und kommentiert das Thema ebenfalls. Der Bundesdatenschutzbeauftragte teilt ordentlich aus, genau heißt es:

Unter der Überschrift ,Spielgerät‘ drückt Microsoft ein Überwachungsgerät in den Markt. […]

Die Xbox registriert ständig alle möglichen persönlichen Informationen über mich. Reaktionsgeschwindigkeiten, meine Lernfähigkeit oder emotionale Zustände. Die werden dann auf einem externen Server verarbeitet und möglicherweise sogar an Dritte weitergegeben. Ob sie jemals gelöscht werden, kann der Betroffene nicht beeinflussen.

Ganz so weit wie einige andere Kritiker im Netz geht Schaar allerdings nicht. Er sieht zwar erhebliche Bedenken in Sachen Datenschutz, ein Ausspionieren über die verbauten Mikrofone hält er allerdings für übertrieben. Ob Microsoft sich der Kritik annimmt, oder diese irgendwann im Sande verläuft, bleibt abzuwarten.

Quelle spiegel Danke Thomas W.!

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