Visa veröffentlicht Mobile Payment Monitor 2019

Visa Debit

In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa hat Visa im Mai 2019 Verbraucher in Deutschland zu ihrer Einstellung zum kontaktlosen, mobilen und digitalen Bezahlen befragt und somit das Nutzungsverhalten von Mobilzahlern untersucht.

Die Ergebnisse der Befragung hat man in der Studie Visa Mobile Payment Monitor 2019 veröffentlicht, die sieben User-Fakten zum mobilen Bezahlen aufzählt.

In unseren Finanztechnologie-Themenbereich passt diese Erhebung natürlich hervorragend, sodass wir die Ergebnisse auch hier im Blog aufgreifen bzw. euch nachfolgend präsentieren.

Visa Mobile Payment Monitor 2019 – Die Ergebnisse

1. Nie mehr ohne

Vier von fünf Mobile-Payment-Nutzern (79 %) geben an, dass sie auf das Bezahlen per Smartphone, Smartwatch oder Wearable nicht mehr verzichten wollen. Zwei Drittel aller Mobilzahler (65 %) würden eher das Portemonnaie zu Hause lassen als ihr Smartphone.

Die meisten Mobilzahler sind echte Gewohnheitsnutzer: 59 % bezahlen ihre Einkäufe im Geschäft mehrmals pro Monat per Smartphone.

2. Breite Akzeptanz

Das mobile Bezahlen mit Visa funktioniert in Deutschland und weltweit an allen Kontaktlos-Terminals. In Deutschland sind bereits rund 80 % aller Kassenterminals kontaktlosfähig. Trotzdem kommt es noch hin und wieder zu Missverständnissen an der Kasse.

55 % der Mobile-Payment-Nutzer geben an, dass sie dem Kassenpersonal schon einmal erklärt haben, wie sie dort mobil bezahlen können. Besonders Frauen (60 %) und Millennials (63 %) erklären gerne, wie es funktioniert.

3. Nachfrage treibt Wandel voran: Bankwechsel, um mobil zu bezahlen

28 % aller Mobile-Payment-Nutzer haben eine neue Kreditkarte beantragt, damit auch sie mobil bezahlen können. Jeder zehnte Mobilzahler hat dies bei seiner eigenen Bank gemacht. Immer mehr kartenausgebende Banken ermöglichen ihren Kunden das Bezahlen mit dem Smartphone.

Wenn die eigene Bank jedoch noch nicht mitmacht, bleibt Verbrauchern nur die Möglichkeit, eine Karte bei einem anderen Finanzinstitut zu beantragen, die in der Wallet ihres mobilen Endgeräts hinterlegt werden kann. Fast jeder fünfte Mobilzahler (18 %) hat diesen Schritt unternommen. Unter den Millennials liegt der Anteil sogar noch etwas höher (26 %).

4. Übertroffene Erwartungen

Für 71 % der Mobilzahler funktioniert das Bezahlen mit dem Smartphone genau so, wie sie es sich erhofft hatten. Jeder Vierte (25 %) gibt sogar an, dass seine Erwartungen übertroffen worden sind. Nur eine absolute Minderheit der Nutzer ist enttäuscht vom mobilen Bezahlen. 2 % sagen, dass ihre Erwartungen nicht erfüllt worden sind.

5. Neun von zehn Nutzern empfehlen mobiles Bezahlen weiter

Knapp neun von zehn Nutzern (88 %) würden das mobile Bezahlen ihren Freunden weiterempfehlen. Unter den Frauen sind es sogar 95 %. Der freundschaftliche Rat der Early Adopter scheint bereits Wirkung zu zeigen: 23 % aller Deutschen, die bisher nicht mobil bezahlen, wollen es in den nächsten zwölf Monaten ausprobieren.

6. Mobilzahler wollen noch öfter mit dem Smartphone einkaufen

Fast alle Mobilzahler würden gerne noch häufiger ihr Smartphone zum Bezahlen benutzen: 92 % würden dies tun, wenn es bei noch mehr Händlern funktionieren würde. Die Verknüpfung von Mehrwertdiensten mit ihren mobilen Bezahllösungen würde die Nutzer ebenfalls anspornen.

77 % würden öfter mobil bezahlen, wenn sie dadurch Rabatte bekämen, gefolgt von der automatischen Einlösung von Coupons im Bezahlprozess (65 %) und der automatischen Teilnahme an Bonusprogrammen (64 %).

7. Die Kontrolle behalten

Fast allen Menschen in Deutschland ist es wichtig, einen guten Überblick über ihre alltäglichen Ausgaben zu behalten (94 %). Beim mobilen Bezahlen mit Visa erhalten Verbraucher einen noch besseren Überblick über ihr Ausgabeverhalten, unter anderem durch Push-Benachrichtigungen nach dem Bezahlen oder eine digitale Übersicht in ihrer Bezahl-Wallet.

Diesen Mehrwert bestätigen 41 % der Mobilzahler: Der Überblick über ihre Finanzen habe sich verbessert, seit sie per Smartphone oder Smartwatch bezahlen. Eine Verschlechterung sehen nur 11 % der Mobilzahler.

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