Der VW-Konzern befindet sich voll im Sparprogramm und Werksschließungen sind eine Option für die Zukunft. Doch man sieht bei der aktuellen Planung auch, dass man die globalen Werke so aufstellt, dass sie noch mehr auf mehrere Marken des Konzerns ausgelegt sind. Bedeutet dies das Ende der „Einmarken-Werke“?
Nicht unbedingt, so Christian Vollmer, Produktionschef von Volkswagen, es „hängt vom Volumen ab“. Sollte es in Zukunft also noch Modelle geben, die „250.000 bis 300.000 Fahrzeuge pro Jahr“ erreichen, dann „kann eine Einmarken-Fabrik sinnvoll bleiben“, wie Vollmer in der Automobilwoche betont. Aber man muss „flexibel“ sein.
Der komplette VW-Konzern geht von immer weniger Autos pro Jahr aus, wenn man die Werke erhalten möchte, dann wird man die Kräfte bündeln müssen. Und das nicht nur bei den Core-Marken wie VW oder Skoda, sondern langfristig auch bei Audi und Porsche. Dort sei so ein Schritt auch nicht mehr ganz ausgeschlossen.
Eins ist bei der neuen Strategie von VW klar, wie Regionalchef André Kleb ergänzt, denn „ähnliche Produkte sollten unabhängig von der Marke zusammengefasst werden“. Dieses Konzept ist nicht ganz neu bei VW-Marken, aber man merkt, dass man in der Krise, in der viele VW-Marken stecken, die Konzernkräfte bündelt.
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