Die Lage zwischen Arbeitnehmerseite und Arbeitgeberseite droht, wie es sich einige schon gedacht haben, zu eskalieren. Volkswagen hat fast alle Tarifverträge gekündigt, laut IG Metall sind 10 Tarifverträge betroffen. Die Wortwahl wird rauer.
Es ist von Erpressung die Rede und dieser Schritt dürfte Konsequenzen haben, laut Betriebsratschefin Daniela Cavallo ist „mit einer heftigen Auseinandersetzung zum Jahreswechsel“ zu rechnen. Das Management verteidigt den Schritt und betont nur, dass man „jetzt handeln muss“. Ein Streik dürfte also unausweichlich werden.
Der Zukunftsplan wurde zwar genehmigt, doch die entsprechenden Details nicht, und genau das wird der harte Part sein. Man kann also durchaus sagen, dass das 2024 nur eine halbgare Lösung war, die kurzfristig für Ruhe sorgen sollte. Doch die Prognose für die Zukunft ist schlecht und das Management muss jetzt handeln.
Es ist keine leichte Zeit für den VW-Konzern, denn selbst wenn man zustimmt und der Meinung ist, dass die Personalkosten zu hoch sind, so ist eine Kürzung alleine nicht die Lösung. Sowas hilft nur kurzfristig, langfristig benötigt man einen Plan.
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