Weihnachten 2017: Persönliche Geschenk-Tipps für Technik-Fans

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Weihnachten 2017 steht vor der Tür und einige sind vielleicht noch auf der Suche nach Tipps für Geschenke. Ich habe mal ein paar aufgeschrieben.

Am Freitag wird das erste Türchen geöffnet und am Sonntag feiern wir auch schon den ersten Advent – es geht auf Weihnachten 2017 zu. Die einen werden sie schon besorgt haben, andere sind gerade dabei und dann gibt es mit Sicherheit auch noch die, die zwei Tage vorher auf eine Amazon Prime-Lieferung hoffen – die Rede ist von Geschenken. Ich habe ein paar persönliche Empfehlungen rausgesucht.

Anmerkung: Es bürgert sich ein, dass Unternehmen für diese Art von Tipps gerne mal etwas bezahlen. Das gab es hier nicht, alles sind persönliche Empfehlungen. Wir haben kein Geld dafür bekommen. Es sind außerdem alles Artikel, die ich getestet habe oder nutze, also keine Standard-Liste mit Amazon-Beststellern.

Weihnachten 2017: Gadget-Tipps als Video

Ich habe passend zu diesem Beitrag auch ein kurzes Video gemacht, die Infos sind allerdings identisch. Falls euch das Video gefällt würde ich mich über einen Daumen hoch freuen und ein Abo hilft unserem Kanal auch weiter. Danke 🙂

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Tipp 1: Google Home Mini oder Amazon Echo Dot

Ich finde aktuell ist ein guter Zeitpunkt für den Einstieg in das Thema Smart Home. Es kommen immer mehr Produkte auf den Markt und die Lösungen werden auch immer günstiger. Zwei Produkte eignen sich für den Einstieg: Google Home Mini und Amazon Echo Dot. Beide besitzen eine UVP von knapp 60 Euro, sind aber eigentlich so gut wie immer etwas günstiger zu haben. Man muss nur etwas suchen.

Warum die kleine Version? Ich finde als Einstieg reicht diese aus. Die großen Modelle wie Echo und Home klingen besser, aber auch nicht wirklich gut. Ich nutze diese Art von Lautsprecher nur für den digitalen Assistenten und ab und an mal ein bisschen Radio. Dazu reichen beide Lösungen meiner Meinung nach aus.

Welcher Lautsprecher ist besser? Das ist eine subjektive Frage. Ich kann mit beiden Diensten alles im Haus steuern, bevorzuge aber den Home Mini. Alexa ist aktuell noch etwas mächtiger als der Google Assistant, aber ich glaube das wird sich 2018 ändern. Der Home Mini klingt besser, besitzt aber keine Option für Streaming über Bluetooth (er ist nur Empfänger) und keinen 3,5 mm-Eingang. Wem das wichtig ist, der sollte zum Echo Dot greifen. Ich glaube beide sind eine gute Wahl.

Anmerkung: Auch die größeren Modelle gibt es momentan ja immer mal wieder für einen guten Preis, der teilweise sehr nah an den der kleinen heran kommt. Ein Echo und Home eigenen sich natürlich auch für den Einstieg, so ist es nicht, allerdings ist der Preis vielen für ein Geschenk vielleicht doch ein bisschen zu hoch.

Tipp 2: Tradfri oder Philips Hue

Den smarten Lautsprecher haben wir, nun kommt der Einstieg ins smarte Heim. Im Winter eignet sich das mit WLAN-gesteuerten Lichtern. Mein Favorit sind die bunten Lampen von Philips Hue, aber mittlerweile kann auch die etwas günstigere Lösung von IKEA (nennt sich Tradfri) mithalten. Das Tolle: Man kann die Tradfri-Lampen ins Hue-Netzwerk bringen und dieses somit etwas günstiger erweitern.

Was kaufen? Das hängt komplett von euch ab. Ich habe klein angefangen und erst mal eine Lampe im Wohnzimmer, eine im Schlafzimmer und zwei im Büro in das System integriert. Doch das wird in Zukunft mit Sicherheit mehr.

Welche Lösung ist besser? Ich finde beide gut, mag aber die App und Entwicklung des Hue-Systems mehr. Philips investiert etwas mehr als IKEA, ist aber eben auch etwas teurer. Wobei es hier immer wieder gute Angebote gibt. Andere Lösungen (und von denen gibt es mittlerweile sehr viele) habe ich noch nicht getestet und daher gibt es da auch keine Empfehlung. Wenn ihr ein gutes Ökosystem für Licht nutzt, dann hinterlasst mir doch einen Tipp in den Kommentaren.

Anmerkung: Der Markt für Smart Home ist mittlerweile unglaublich groß und das Thema wird uns in Zukunft noch mehr beschäftigen. Eine smarte Steckdose ist auch immer eine gute Empfehlung, da sie günstig ist und man damit quasi alle Gadgets steuern kann. Aktuell habe ich aber noch keine davon im Einsatz.

Tipp 3: AirPods oder Teufel Move BT

Meine zwei mobilen Kopfhörer, die ich im Alltag mehrmals die Woche nutze. Der Teufel Move BT kommt im Sport zum Einsatz und ich bin mit dem Sound zufrieden und habe mich mittlerweile an die gute Akkulaufzeit (10+ Stunden) gewöhnt. Die AirPods sind nicht ganz so optimal für den Sport, doch ich nutze sie sehr gerne im Alltag für Podcasts und Co. Für mich einer der besten kabellose Kopfhörer.

Preislich gesehen sind das aber teure Gadgets, ich hatte auch schon Soundbuds-Modelle von Anker im Test. Ich greife lieber zu den anderen Lösungen, doch für die Preise sind die beiden Modelle eigentlich unschlagbar.

Bei Kopfhörern sei der Hinweis angebracht: Die ersten Bluetooth 5-Modelle sind da, doch im Frühjahr 2018 wird es richtig losgehen. Ich glaube hier wäre auch noch ein guter Zeitpunkt zu warten (wenn euer Smartphone Bluetooth 5 unterstützt).

Tipp 4: Xiaomi Mi Band 2

Ich werde wirklich oft gefragt, was für einen Fitness-Tracker man sich denn holen soll, wenn man wirklich nur das möchte. Ich empfehle hier eigentlich immer das Xiaomi Mi Band 2, was mein Preis-Leistungs-Sieger ist. Ich persönlich nutze lieber die Apple Watch (allgemein Smartwatches), kann aber verstehen, wenn man einen simplen Tracker haben möchte. Das Modell wäre hier meine erste Wahl.

Anmerkung: Ich bin mittlerweile ein großer Fan vom Nike-Band für die Apple Watch, das ist auch eine gute Empfehlung. Von den Fakes halte ich nicht so viel.

Tipp 5: Eufy RoboVac 11

Wir kommen in eine etwas höhere Preisregion, dafür gibt es einen Staubsauger. Bei mir läuft der RoboVac 11 von Eufy durch die Bude. Nicht smart, nicht die beste Lösung, dafür sehr günstig. Mit 199 Euro ist man dabei, es ist also vielleicht auch ein Geschenk, auf das man sich als Paar gemeinsam einigen kann.

Andere Saugroboter habe ich übrigens nicht getestet, kann da also nicht viel zu sagen. Was ich aber weiß: Es gibt ein günstigeres Modell von Medion, welches quasi baugleich ist. Ich glaube damit kann man auch nicht viel falsch machen.

Tipp 6: Nokia WLAN-Waage

Bei einer Waage habe ich nur einen Anspruch: Körpergewicht messen und über WLAN an eine App auf meinem iPhone schicken, welche die Daten dann an Apple Health schickt. Das macht die Reihe von Nokia (ehemals Withings) und ich glaube, dass das Standard-Modell für knapp 55 Euro den meisten ausreicht.

Ich habe übrigens die Body Cardio im Einsatz, doch das ist Luxus. Falls ihr noch Werte wie Körperfett haben wollt, dann empfiehlt sich die Body+. Doch bedenkt bei solchen Waagen immer: Die Messwerte für Körperfett und Co sind ungenau. Aber eine WLAN-Waage kann an Weihnachten, wenn man 1-2 Kilo extra auf die Hüften gelegt hat, vielleicht auch falsch von der anderen Person verstanden werden 😛

Tipp 7: Anker PowerCore

Was immer geht, aber vielleicht etwas unkreativ ist: Eine Powerbank. Die Auswahl ist unglaublich groß und natürlich ist es wichtig zu wissen: Was wird benötigt? Mir ist eine Mischung aus Portabilität und Kapazität wichtig und das PowerCore-Modell von Anker (mit 10.000 mAh) ist seit vielen Monaten meine erste Wahl.

Wobei ich den kleinen Aufpreis bezahlen und zur PowerCore II greifen würde, die habe ich nicht im Einsatz, aber diese unterstützt schnelleres Laden. War für mich als iPhone-Nutzer bis vor ein paar Wochen aber vollkommen egal 😀

Tipp 8: Nintendo Switch

Eines der teuersten Gadgets in dieser Liste ist die Nintendo Switch. Vermutlich sind bei dieser Preiskategorie die meisten raus, aber falls nicht: Für mich ist es das beste Gadgets des Jahres. Es gibt nicht viele, aber sehr gute Spiele und für 2018 stehen ein paar spannende Spiele an. Ich kann die Konsole definitiv empfehlen.

Anmerkung: Falls ihr Switch-Besitzer kennt, es gibt auch nettes Zubehör, das man schenken kann. Zum Beispiel ein Pro-Controller, der kostet knapp 60 Euro.

Abschließende Worte

Ich weiß, dass es bei vielen Produkten noch andere Lösungen auf dem Markt gibt, die für euch vielleicht besser sind. Vor allem bei den Lampen ist die Auswahl ja nun enorm groß. Aber ich bleibe dabei, ich empfehle nur, was ich teste und will euch keine Bestseller von Amazon verlinken, hinter denen ich dann nicht stehen kann.

Doch die Kommentare sind offen und ich würde mich natürlich freuen, wenn ihr eure eigenen Tipps für Weihnachten postet, das hilft anderen sicher auch weiter.

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