ADAC untersucht Ablenkung im Auto

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Der ADAC hat aktuell die Ablenkungsursachen im Auto untersucht und es zeigt sich dabei, dass die „klassischen“ Tätigkeiten mindestens genau so gefährlich sein können, wie der Blick aufs Smartphone.

Dass man am Steuer keine SMS, Mails oder den Facebook Status lesen oder schreiben sollte, ist denke ich logisch. Aber auch wenn die Gefahren durch neue Technologien steigen, so sind die althergebrachten Bedienelemente nicht minder gefährlich. Schlecht durchdachte Bedienelemente und Oberflächen in (smarten) Autos können schonmal wertvolle Sekunden Aufmerksamkeit kosten. Das ist alles nicht wirklich neu, aber es kann nie schaden, wenn Autofahrer für dieses Thema sensibilisiert werden.

Alleine das Suchen der richtigen Radiofrequenz benötigt durchschnittlich elf Blicke, was in einer Ablenkzeit von rund zwölf Sekunden endet. Die Restreichweite im Bordcomputer zu prüfen, dauerte im Schnitt 4,4 Sekunden und vier Blicke. Bereits bei Tempo 50 sind die etwas über 2 Sekunden, die ein Einzelblick benötigt, mal eben eine Wegstrecke von ca. 30 Meter. Bei 100 km/h sind es etwa 55 Meter und bei 130 km/h auf der Autobahn sind es sogar über 70 Meter, die der Fahrer dann nicht auf die Fahrbahn schaut bzw. die er sich nicht voll konzentriert.

Ob das durch Spracheingabesysteme, sowie neue Lösungen von Apple und Google besser oder noch schlimmer wird, muss in Zukunft beobachtet werden. Das Risiko besteht sicherlich.

via heise Quelle ADAC danke Lorenz!

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