AOL soll Winamp an Microsoft verkaufen

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AOL sorgte diese Woche für eine ganze Menge Schlagzeilen, als man nach 15 Jahren das Ende von Winamp ankündigte. Noch dieses Jahr werden die Arbeiten eingestellt und die Download-Links entfernt. Zahlreiche Winamp-Nutzer waren natürlich direkt verärgert und es wurden auch Petitionen gestartet, in denen man den Source Code von Winamp forderte. Entweder das, oder AOL soll Winamp weiter betreuen. Knapp 6000 Unterstützter hat man bis jetzt auf Change.org erreicht. Das Interesse hält sich also durchaus auch in Grenzen. Doch es könnte eine Lösung geben.

Laut TechCrunch ist AOL aktuell im Gespräch mit Microsoft, denen man nicht nur Winamp, sondern auch Shoutcast verkaufen möchte. Beide Anwendungen stammen von Nullsoft, ein Unternehmen, welches AOL im Jahre 1999 gekauft hat. Die gleiche Meldung für Shoutcast soll übrigens nächste Woche folgen, denn AOL wird auch das Verzeichnis für Radiosender im Internet einstellen. Ob Microsoft den Dienst am Ende übernimmt bezweifle ich aber irgendwie, denn nach Zune glaube ich nicht, dass man noch mal eine veraltete Software aus dem letzten Jahrtzehnt benötigt.

Das einzige Interesse für Microsoft dürfte wenn überhaupt Shoutcast sein, denn AOL möchte wohl beide auf einmal verkaufen. Für die Fans von Winamp heißt es früher oder später Abschied nehmen und noch einmal die aktuelle Version runterladen und auf dem Rechner sichern, bevor AOL diese am 20. Dezember offline nimmt.

quelle techcrunch

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