Apple: iCloud-Daten lagern bald bei Google

Einem Bericht von CRN zufolge, haben Apple und Google eine Vereinbarung zum Hosten von iCloud-Daten in Googles Datencenter geschlossen.

Über den Deal wurde nicht großartig öffentlich gesprochen, was wohl einfach Marketing-Gründe hat. Apple baut zwar aktuell immer mehr eigene Datencenter für den hauseigenen Dienst iCloud auf, bis die aber bereit sind, alle Daten aufzunehmen, lagert zukünftig zumindest ein Teil davon in Googles Cloud Platform. Der Umzug der Daten soll angeblich bis zu einem Jahr dauern. Ziel ist es vor allem, die Kosten zu senken. Apple soll an Google zwischen 400 und 600 Millionen US-Dollar für den Deal zahlen. Diese Infos sind allerdings unbestätigt.

Apples iCloud wurde bisher in erster Linie von Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure betrieben, die anscheinend deutlich teurer sind, als die Dienste von Google. Die Nutzung der Amazon Web Services schraubte Apple in den letzten Monaten bereits deutlich zurück.

Für den Nutzer ändert dieser Deal in der Praxis erstmal nichts. Nur Apple-Nutzer dürften von nun an häufiger in den Kommentarspalten den ein oder anderen blöden Kommentar fangen. Kennt man ja bereits von den Apple-Prozessoren, die lange Zeit nur von Samsung gebaut wurden.

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