Apple iPhone: Qualcomm möchte Import-Verbot in den USA erreichen

Der Streit zwischen Apple und Qualcomm geht in die nächste Runde. In den USA möchte Qualcomm nun ein Import-Verbot für Apple-Geräte erreichen.

Qualcomm und Apple streiten sich aktuell über die Summe für Patente. Apple ist davon überzeugt, dass Qualcomm zu viel verlangt und seine Position auf dem Markt ausnutzt. Zu Beginn des Jahres reichte man eine Klage ein. Wenige Monate später gab es die Antwort: Qualcomm forderte von Apple Schadenersatz.

Jetzt geht der Streit in die nächste Runde, denn laut Fortune plant Qualcomm nun ein Import-Verbot für ausgewählte iPhones und iPads mit Qualcomm-Chips. Gut die Hälfte der iPhones und iPads wird aktuell mit Intel-Chips ausgeliefert. Den Launch des neuen iPhones im Herbst dürfte dieser Schritt nicht beeinflussen.

Qualcomm carefully selected the six patents to demonstrate that its intellectual property extends beyond the technologies included in industry standards, where its rights to charge royalties are somewhat constrained.

Das sieht nach einem Rechtsstreit aus, der sich eine Weile hinziehen könnte. Wer hier am Ende gewinnt ist offen, das werden die Gerichte in den USA entscheiden müssen. Es geht um sehr viel Geld. Und die sechs Patente, die Qualcomm hier ausgewählt hat, sind kein Standard und nicht von Apple lizenziert.

„If Apple was a willing licensee and Apple was someone who was, like everybody else, willing to pay for what they use, we wouldn’t be suing them on these patents. But they’re not, and we felt we were put in a position, given all the lawsuits they’ve brought against us around the world, of not simply having to defend ourselves but having to take some affirmative action ourselves.“

Don Rosenberg, Qualcomm

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