Qualcomm wehrt sich gegen Apple

Im Rechtsstreit mit Apple hat Qualcomm die im Januar erhobenen Vorwürfe des Konzerns zurückgewiesen. Nicht nur das, man fordert nun auch Schadenersatz.

Im Januar wurde bekannt, dass Apple den Chiphersteller Qualcomm in den USA, China und Großbritannien verklagt. Der Vorwurf lautet, dass Qualcomm zu viel Geld für die Nutzung von Patenten und Lizenzen verlangen und so finanziellen Druck auf Apple ausüben würde. Apple ist also der Meinung, Qualcomm missbraucht seine Marktposition und profitiert gleichzeitig auch von Apples Technologien. Nun wehrt sich Qualcomm gegen Apple und will den Spieß auch noch umdrehen.

Qualcomm gibt an, dass Apple das Geschäftsmodell nicht korrekt dargestellt hat. Weiterhin würde Apple Kartellbehörden in Europa, China, Südkorea und den USA dazu ermutigen, gegen Qualcomm vorzugehen. In der Tat wurden bereits Strafzahlungen gegen Qualcomm verhängt. Apple behält aktuell Zahlungen in unbekannter Höhe für in Apple-Produkten verwendete Qualcomm-Technologie zurück.

Qualcomm ist der Meinung, dass Apples iPhone-Geschäft gar nicht in dieser Form existieren würde und so erfolgreich wäre, wenn es keine Qualcomm-Technologien nutzen würde.

But Apple could not have built the incredible iPhone franchise that has made it the most profitable company in the world, capturing over 90 percent of smartphone profits, without relying upon Qualcomm’s fundamental cellular technologies.

Auf der anderen Seite ist Qualcomm von Lizenznehmern wie Apple abhängig, da das Unternehmen den Großteil seines Vorsteuergewinns auf diesem Weg verdient.

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