Baboom: Noch ein Streamingdienst für Musik, Fokus auf „Fair Trade“-Streaming

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Es gibt einen neuen Streamingdienst für Musik auf dem Markt, der sich Baboom nennt und gestern gestartet ist. Die zentrale Botschaft ist ein faires Bezahlmodell für die Künstler. Doch genau diese fehlen noch.

Spotify, Apple Music, Rdio und Co bekommen einen weiteren Konkurrenten, denn seit gestern ist der ursprünglich von Kim Dotcom ins Leben gerufene, er hat sich mittlerweile wieder von dem Projekt verabschiedet, Dienst Baboom gestartet. Inklusive einer offiziellen Baboom-App für Android und iOS.

Die zentrale Botschaft von Baboom lautet: Faire Bezahlung für Künstler. Man möchte diesen 90 Prozent der Einnahmen geben und dabei transparent sein. Ein Abo kostet 10 Euro im Monat, kostenlos gibt es Werbung dazu und man kann auch Musik kaufen. Hier gibt es sogar die Option mehr für einen Song zu zahlen, als dieser bei Baboom kostet, um Künstler direkt zu unterstützen.

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Die Idee und das Konzept sind gut, die Umsetzung ist nicht schlecht, doch das große Problem von Baboom dürfte der fehlende Support der Labels sein. Man findet bei Baboom quasi nur Independent-Künstler und Labels. Wer einen Hit aus den Charts hören möchte, wird diesen derzeit nicht bei Baboom finden.

Ich glaube man darf Baboom daher nicht unbedingt als großen Konkurrenten zu Spotify und Co ansehen, entweder die Plattform etabliert sich für die vielen Independent-Künstler, oder sie wird in ein paar Wochen wieder verschwunden sein. Ich glaube, dass Baboom keine große Streaming-Zukunft hat, doch wir werden sehen, am Ende entscheiden die Nutzer, welcher Dienst am besten ist.

via tnw

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