BeeWi BBH300 Bluetooth-Kopfhörer ausprobiert

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Bluetoothkopfhörer gibt es wie Sand am Meer. Worin sich der BBH300 des französischen Herstellers BeeWi unterscheidet, klären wir im kurzen Test.

Was ist in der Box?

In der Packung findet man nicht nur die Kopfhörer und Ladegerät, sondern auch ein kleines Dock. Dieses bietet zusätzlich eine Klinkenbuchse, sodass es zum Beispiel an eine Stereoanlage angeschlossen werden kann. Das bringt die Fähigkeit mit, Musik vom Smartphone durch die Kopfhörer an die Anlage zu senden, ohne ein weiteres Gerät anzuschließen.

beewi bbh300 inhalt

In der Klappbox befinden sich darüber hinaus auch folgendes Zubehör:

  • Stabile Tragebox
  • Adapter für’s Flugzeug
  • 6,35 mm-Adapter
  • 3,5 mm-Cinch-Adapter (60 cm)
  • Micro-USB-Kabel (120 cm)
  • Anschlusskabel (3,5 mm zu 3,5 mm) mit eingebautem Mikrofon (80 cm)
  • Ladegerät (500 mAh) mit Adaptern für EU/UK/US
  • Bedienungsanleitung

Die Kopfhörer

Auch wenn der BBH300 schon vor längerer Zeit vorgestellt wurde, hat er laut Verpackung Anfang des Jahres bei der CES einen Innovations Design and Engineering Award gewonnen. Wofür genau, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, aber allein das Faltsystem könnte es bereits erklären. Die Kopfhörer können zum Verstauen, wie im Titelbild zu sehen, sehr kompakt zusammengeklappt werden. In den 148 g leichten On-Ear-Muscheln findet sich folgendes an Technik:

  • Bluetooth 2.1+EDR mit 10 Metern Reichweite
  • Bis zu 17 Stunden Musikwiedergabe oder Telefonie
  • In zweieinhalb Stunden aufgeladen
  • Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz
  • Maximal 100 dB SPL

Der Tragekomfort des BBH300 ist in Ordnung. Ich bevorzuge Over-Ear- statt On-Ear-Kopfhörern, aber auch nach längerem Tragen hatte ich kein drückendes Gefühl.

beewi bbh300 touchbedienung

Die Außenseite der rechten Muschel ist berührungsempfindlich, es lassen sich Titel pausieren, vor- und zurückschalten sowie die Lautstärkeregeln. Letzteres übrigens unabhängig von der Systemlautstärke des verbundenen Geräts, wie ich bei einem ohrenzerfetzenden Zwischenfall erlernen musste. Im Freisprechmodus lassen sich über die Play-Taste(nfläche) auch Anrufe annehmen. Die Bedienung ist schwieriger als bei echten Tasten und Bedarf der Gewöhnung. Nach gewisser Zeit hatte ich dann aber raus, wo ich hinlangen muss, um die gewünschte Reaktion hervorzurufen.

Der Klang der Kopfhörer ist gut, wenn auch etwas – fast schon gewohnt heutzutage – basslastig. Unter anderem über die kostenlose BeeWi-App lässt sich das anpassen, diese würde ich aber niemandem ernsthaft zumuten wollen.

Die App

Beim ersten Verbinden der Kopfhörer wird man unter iOS freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass man im Store die AudioLink-Anwendung beziehen könne. Ich möchte dringend davon abraten. Im Test funktionierte die Einbindung der Medienbibliothek zwar auf einem iPhone 5s, auf einem 4S aber nicht, wichtige Kontrollen sind viel zu klein und so quasi unbedienbar und die App ist insgesamt altbacken und macht den Eindruck eines WinAmp-Skins von 1999.

Fazit

Zusammenfassend möchte ich dem Kopfhörer aber nicht das Versagen der App zur Last legen, denn er setzt sie ja nicht voraus. Der BBH300 hinterlässt bei mir einen guten Eindruck. Klang und Sitz sind passabel und die Möglichkeit, ihn per Dock als Bluetooth-Empfänger der Heimanlage zu nutzen, sehe ich als echten Vorteil. Das sollten mehr Headsets bieten.

Mein Testgerät erhielt ich direkt aus Frankreich, die Verfügbarkeit auf dem deutschen Markt scheint leider nicht ganz so rosig auszusehen. Einzige Bezugsquelle scheinen hier aktuell Drittanbieter auf Amazon zu sein.

Hört ihr Musik zu Hause eher über Boxen oder Headset?

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