BlackBerry: Miserable Zahlen

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BlackBerry hat heute aktuelle Zahlen veröffentlicht, die alles andere als gut aussehen. Nicht so schlimm wie erwartet, aber weit ab von der Konkurrenz.

Der Verlust von BlackBerry war vielleicht nicht ganz so hoch, wie es die Analysten im Vorfeld erwartet haben, aber für das Unternehmen sieht es nicht gut aus. Gerade mal 3,4 Millionen Geräte konnte man im letzten Quartal verkaufen und davon laufen gerade mal 1,1 Millionen mit BlackBerry 10. Was die große Hoffnung für BlackBerry war, stellt sich mittlerweile als Flop raus. Die anderen Geräte laufen übrigens noch mit BlackBerry 7, welches laut CEO John Chen noch eine Weile unterstützt wird.

BlackBerry hätte sich den Übergang von BB7 zu BB10 wohl auch anders vorgestellt. Das alte OS wird daher noch so lange unterstützt, wie die Nachfrage da ist. Und diese ist bei BlackBerry 7 immer noch größer, als bei BlackBerry 10. Bei BlackBerry 7 ging es im Vergleich zum Vorjahresquartal übrigens auch um 50 Prozent zurück.

54 Prozent des Umsatzes von BlackBerry kommen mittlerweile von Diensten. Dieser Bereich hat also den Smartphone-Bereich abgelöst. Ob das positiv oder negativ zu bewerten ist, bleibt abzuwarten. Dem BlackBerry Messenger geht es jedenfalls nicht ganz so schlecht. Reicht das aber für die Zukunft aus? John Chen möchte BlackBerry jedenfalls so schnell es geht neu aufbauen und Smartphones bleiben ein Teil des Unternehmens. Bis spätestens 2016 soll BlackBerry wieder profitabel sein.

Es wird aber ein extrem harter Weg für BlackBerry, die den dritten Platz auf dem Smartphone-Markt nicht nur an Windows Phone angeben durften, sondern die sich so langsam von diesem Markt verabschieden. Es wird ein Rennen gegen die Zeit und ich bin gespannt, ob der neue CEO hier einen guten Plan hat, damit BlackBerry in ein paar Jahren immer noch eine Rolle auf diesem schnelllebigen Markt spielen wird.

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