BlackBerry spielt mit dem Gedanken das Unternehmen zu verkaufen

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BlackBerry hat heute bekannt gegeben, dass man mit dem Gedanken spielt, sich neu auszurichten. Analysten und Insider haben es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder vermutet, jetzt ist es also offiziell. Ein Komitee wird sich dann in den nächsten Wochen damit beschäftigen, was denn wohl die beste Lösung für das Unternehmen ist. Das Team besteht neben CEO Thorsten Heins auch aus Barbara Stymiest, Richard Lynch und Bert Nordberg. Zur Auswahl steht neben einem Joint Venture oder einer anderen Partnerschaft vor allem auch ein Verkauf von BlackBerry.

„During the past year, management and the Board have been focused on launching the BlackBerry 10 platform and BES 10, establishing a strong financial position, and evaluating the best approach to delivering long-term value for customers and shareholders. Given the importance and strength of our technology, and the evolving industry and competitive landscape, we believe that now is the right time to explore strategic alternatives.“

Es ist nicht gesagt, dass dieses Komitee zu einem Ergebnis kommt, doch jetzt wird es ernst für BlackBerry. BlackBerry 10 ist also wohl nicht die erhoffte Lösung, die man sich gewünscht hat. Dabei war zu erwarten, dass der Wandel nicht von heute auf morgen kommt. Bevor man jetzt also ein weiteres Flaggschiff auf den Markt wirft, wird BlackBerry erst mal in Ruhe die möglichen Optionen für die Zukunft abwägen. Nach dem man vor ein paar Wochen Platz 3 an Windows Phone abgeben musste, ist das ein durchaus logischer Schritt. Warten wir ab, zu welchem Ergebnis BlackBerry kommen und vor allem wie lange der Prozess der Entscheidung dauern wird.

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