DreamBook ePad A10 – 10 Zoll Tablet im iPad-Look mit Windows 7

Nachdem Apples iPad schon seit längerem erhältlich ist, versuchen immer mehr Hersteller ähnliche Tablets anzubieten, um Kunden für sich zu gewinnen. Meistens liegen die Vorteile dabei klar auf der Hand: Zum einen der günstige Preis, zum anderen aber auch die Freiheit, externe Speichermedien wie einen USB-Stick an das Tablet anzuschließen. So zeigte nun auch das australische Unternehmen Pioneer Computers mit dem DreamBook ePad A10 einen Tablet mit Windows 7 im iPad-Look, das aber nur bedingt die oben genannten Vorteile besitzt.

Über das Betriebssystem lässt sich sicherlich streiten, sowohl iOS als auch Windows 7 haben ihre Vor- und Nachteile. Viele, darunter auch ich, schrecken vor Windows zurück, da sie fürchten, dass es sich nicht gut mit dem Finger bedienen lässt. Ein Vorteil hingegen ist sicherlich die Freiheit, viele Programme zu installieren und eben ein „vollwertiges“ Betriebssystem zu haben. Angetrieben werden soll das DreamBook entweder vom Intel Atom N455 oder vom N475. Das Gerät wird auschließlich über den 10,1-Zoll großen Touchscreen mit der Auflösung von 1024×600 Pixeln bedient. Das Display soll sogar Multi-Touch können.

Ähnlich wie Apple bietet der australische Hersteller eine Variante mit und ohne UMTS an, das schnellste N-WLAN ist aber auf jeden Fall mit an Bord. Weitere Leistungsmerkmale sind ein HDMI-Anschluss, zwei USB-Ports sowie ein Mini-USB-Port. Doch auch VGA, Ethernet und ein Kopfhöreranschluss gibt’s dazu. Neben 2GB RAM gibt es wahlweise 16 oder 32GB Speicher in Form einer SSD-Festplatte. Viele kritisierten beim iPad die fehlende Webcam. Über diese verfügt das DreamBook ePad A10 allerdings. Durch den verbauten 3-Zellen-Akku soll eine Laufzeit von bis zu fünf Stunden gewährleistet werden. In dieser Hinsicht scheint das iPad seiner Konkurrenz, wenn man sie so nennen mag, weitaus überlegen zu sein.

Das Tablet gibt’s auf der Webseite des Herstellers für AU$599 (418€) und damit ist es nicht so günstig, wie manch andere Tablet-Alternative. Scheinbar wird das Teil aber nur in Australien vertrieben, ob es in Deutschland erhältlich sein wird, bleibt ungewiss und leider unwahrscheinlich. Doch auch über anderem Weg, z.B. über Ebay, dürfte man an ein solches Tablet kommen.

Was glaubt ihr: Hat das DreamBook ePad A10 mit dem hohen Preis eine Chance auf dem Markt?

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