o2 DSL-Drosselung: „Fair-Use-Vorteil“ wird „Fair-Use-Mechanik“

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Mein doch recht kritischer Beitrag zum „Fair-Use-Vorteil“ von o2 hatte Anfang Juli einige Wellen geschlagen und wurde auch bei den Lesern hier im Blog mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen. Ziemlich genau eine Woche später griffen die großen deutschen Online-Medien das Thema ebenfalls auf und sorgten so wahrscheinlich für einige interne Diskussionen bei o2.

Im Kern ging es darum, dass eine DSL-Drosselung, wenn auch eine gestaffelte, alles andere als ein „Vorteil“ ist. heute nun teilte das Unternehmen in einer (noch) internen Information an Partner mit, dass man diese Bezeichnung abändern wird.

Ab 04.08. ändert sich die Kommunikation von „Fair-Use-Vorteil“ in „Fair-Use-Mechanik“.

Bei o2 DSL (M- und L-Paket) wird ab einem übertragenen Datenvolumen von 300 GB pro Monat, was drei Monate in Folge erreicht werden muss, die Übertragungsgeschwindigkeit des Internet-Zugangs für den Folgemonat und für alle Folgemonate bei erneuter Überschreitung von 300 GB auf 2 MBit/s begrenzt. Die Buchung von Speed-Paketen ist möglich, hier fallen entweder 4,99 Euro für 100 GB, oder aber 14,99 Euro für eine echte Flatrate an.

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