Google patentiert automatischen Inkognito-Modus

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Googles neuestes Patent bezieht sich auf den hauseigenen Browser Chrome und könnte uns bald das Löschen aus dem Verlauf ersparen, sollten wir das Einschalten des Inkognito-Modus vergessen haben. 

Es gibt Seiten, bei denen man bereits vorher ein Besuchen einfach verleugnet, dann schaltet man den Inkognito-Modus von Chrome oder eines anderen Browsers ein. Allerdings kann es auch sein, dass man auf einen verhängnisvollen Link klickt, der auf eine unliebsame Seite verweist – dann möchte man zumeist manuell den Browser zum Vergessen animieren, indem man den Eintrag aus dem Verlauf löscht. Oft gibt es allerdings noch andere Sachen, die an den Besuch erinnern, deshalb will Google uns bei kritischen Seiten direkt inkognito dorthin schicken.

Patent-flowchart

Bei einem nun eingereichten Patent wird genau dieses Szenario gebaut: Die Seite wird aufgerufen (ein Link wird geklickt oder eine URL wird aufgerufen), Chrome beäugt, ob eine „Privace Mode Condition“ existiert, dann wird entschieden, ob sie im privaten oder im normalen Modus dargestellt wird.

Ob und wann Google dieses Feature einbauen wird, bleibt bis dato noch vollkommen offen – dies ist lediglich ein Patent dafür, wie das funktionieren würde. Im Übrigen scheint es, als wäre es bereits im November 2011 eingereicht und erst jetzt autorisiert worden.

Auch würde mich interessieren, ob dafür dann ein neues Fenster geöffnet werden müsste, oder ob damit auch „Inkognito“-Tabs Einzug halten würden. Allerdings muss man dann eben auch beachten, ob die Seite überhaupt im Inkognito geöffnet wird oder werden soll, der Workflow wird dadurch vermutlich etwas beeinflusst. Was würdet ihr davon halten? 

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