Haushalts-Accounts: Amazon beschränkt das Teilen der Prime-Vorteile

Amazon.de Karton

Neue Prime-Nutzer können die Prime-Versandvorteile ab sofort nur noch mit einer weiteren Person teilen.

Bisher erlaubte Amazon allen Prime-Mitgliedern das Teilen der entsprechenden Versandvorteile (ohne Streaming etc.) mit bis zu vier weiteren Personen. Offiziell war die Funktion zwar nur für „Haushaltsmitglieder“ erlaubt, überprüft wurde dies jedoch nicht. Dies führte dazu, dass es für 69€ im Jahr möglich war, bis zu fünf Accounts mit den wichtigsten Prime-Vorteilen auszustatten. Dabei ist es  es „Haushaltsmitglied“ lediglich erforderlich, Geburtsmonat und Name des Einladenden nennen zu können.

Amazon Prime kostet 69€ jährlich und kann im Rahmen der 30-tägigen Probemitgliedschaft kostenlos getestet werden.

Wie auch bei den Familienaccounts von Netflix und Spotify taten sich so nicht selten mehrere Schnäppchenjäger zusammen, um vom bestmöglichen Jahrespreis zu profitieren. Bereits vor einiger Zeit limitierte Amazon in Amerika daher das Teilen der Versandvorteile und nun ist es auch in Deutschland soweit. Wie Amazon auf der Hilfeseite mitteilt, sinkt die Zahl möglicher Haushaltsmitglieder um 75% auf nur noch eine Person:

Prime-Mitglieder mit einer Probe- oder regulären Mitgliedschaft können ihre Versandvorteile mit einer in ihrem Haushalt (unter derselben Adresse) lebenden Person teilen.

Die Änderung trat demnach am 8. November 2017 in Kraft, betrifft bislang aber keine bestehenden Accounts. So heißt es:

Prime-Mitglieder, die bereits vor dem 08. November 2017 Prime Mitglied waren, können weiterhin bis zu vier berechtigte, in ihrem Haushalt lebende Personen als registrierte Gäste einladen.

Wer aktuell einen großen Amazon-Haushalt pflegt, kann diesen erst einmal also auch zukünftig so weiter nutzen. Der Text liest sich so, als wäre dies auch nach der jährlichen Verlängerung noch der Fall. Bislang dürften die Änderungen also nur den kleinen Nutzerkreis der Prime-Neukunden betreffen – wie lange das so bleibt, ist offen.

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