HTC: Die Sense-Oberfläche wurde zu kompliziert

HTC hat mit der neuen One-Serie auf dem Mobile World Congress so etwas wie einen Neustart verkündet, schon im Vorfeld gab man bekannt, dass man sich wieder auf das konzentrieren möchte, was das Unternehmen zu dem Erfolg in den letzten Jahren verholfen hat. Ich habe mich in meinem letzten Kommentar dazu geäußert, neben einem neuen Lineup muss bei HTC jetzt vor allem auch die Sense-Oberfläche überarbeitet und weiter vereinfacht werden, diese wirkte nach nach zahlreichen Updates irgendwann einfach zu überladen.

Bei Pocket-Int äußerte sich Kouji Kodera von HTC in einem Interview auf dem Mobile World Congress zu dieser Problematik: Seit der ersten Version wurde Sense einfach zu kompliziert und mit Sense 3.5 hat man die Spitze des Eisbergs erreicht. Es wurden zu viele Funktionen hinzugefügt und das möchte man in Zukunft wieder ändern, Sense 4 ist der erste Schritt in diese Richtung. Mit der neusten Version hat man sich laut Kodera an Sense 2 orientiert und die Oberfläche wieder einfacher und übersichtlicher gestaltet. Das Ziel ist es nicht Googles Vorstellung von Android komplett zu entfernen.

„What we’ve done right now is a good mixture of keeping Sense and Google’s Ice Cream Sandwich element in a good balance. We haven’t tried to change everything here. We have kept a lot of the ICS element but still added the Sense flavour on top of it,“ Kodera explained.

Man wird dieses Jahr etwas weniger von HTC hören, weil man sich auf weniger Produkte konzentrieren und diese verbessern wird. Ich bin wirklich gespannt, wie der weitere Verlauf in diesem Jahr aussehen wird und ob HTC vielleicht doch an der ein oder anderen Stelle in alte Verhaltensmuster zurückfallen wird. Die neuen Geräte von HTC kann man mittlerweile übrigens schon vorbestellen und mit einer zeitnahen Verfügbarkeit in den nächsten Wochen könnte das Unternehmen hier weitere Pluspunkte sammeln.

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