iFixit-Teardown: Google Pixel 3a verhältnismäßig einfach zu reparieren

Google Pixel 3a Ifixit Teardown
Bild: iFixit

Bei iFixit hat man sich die Tage das Google Pixel 3a vorgenommen und fachmännisch zerlegt. Das neue Mittelklasse-Pixel ist den Experten zufolge einfacher zu reparieren als sein teurer Bruder und bringt es auf 6/10 Punkten.

Kurz nach Release werden die interessantesten Smartphones, Tablet und Laptops Mal für Mal von iFixit auseinandergenommen. Der amerikanische Anbieter von Reparaturwerkzeugen veröffentlicht dann stets einen Teardown, in dem zum einen das Innenleben des Geräts gezeigt und zu anderen dessen Reparierbarkeit erläutert wird.

Nun war das erst am Dienstag vorgestellte Google Pixel 3a an der Reihe. Dieses ähnelt zwar optisch dem deutlich teureren Google Pixel 3, kommt aber unter anderem mit einem Polycarbonat-Gehäuse daher. Auch am Innenleben hat sich einiges getan, was sich insgesamt auch in einer besseren Bewertung widerspiegelt. Brachte es das Pixel 3 nur auf 4/10 Punkten, soll sich das Pixel 3a mit 6/10 Punkten deutlich besser reparieren lassen.

Google Pixel 3a : Modularer Aufbau wird gelobt

Lobende Worte findet man bei iFixit insbesondere für den modularen Aufbau des Smartphones, welcher es erlaubt, selbst kleinere Bauteile wie den USB-C-Port einzeln auszustauschen. Auch der Austausch des Akkus ist einfach gestaltet und das Gehäuse lässt sich leicht öffnen. Aufpassen muss man lediglich, dass man das dünne Panel und die zahlreichen langen Kabel im Inneren während der Reparatur nicht beschädigt.

Eine Bewertung von 6/10 Punkten legt nahe, dass das Google Pixel 3a mit etwas Vorkenntnissen und Vorsicht zum Teil auch daheim repariert werden kann. Praktisch ist das beispielsweise beim Akkutausch, mit dem man die Lebensdauer eines Smartphones noch einmal entscheidend verlängern kann. Da Google beim Pixel 3a wieder 3 Jahre lang Updates garantiert, ist es auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass der Wunsch nach einem neuen Akku irgendwann aufkommen wird.

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