Instagram: Plattform geht mehr gegen Fake-Likes und Fake-Follower vor

Facebook hätte gerne etwas mehr Authentizität bei Instagram. Und ein Problem will man daher angehen: Fake-Likes und Fake-Follower.

Wer kennt sie nicht, die Instagram-Influencer, bei denen man nach einem Blick auf Socialblade sieht, dass sie hier und da mal 1000 zusätzliche Follower gekauft haben. Influencer, denen 100.000 Accounts folgen, die aber selbst mit allen 30 Hashtags nur um die 200-300 Likes bekommen. Weil alles Fake ist.

Nutzer wie diese gab es in den letzten Jahren viele und gute PR-Agenturen von Unternehmen erkennen recht schnell, wer wirklich Einfluss hat. Bei wem das richtige Verhältnis zwischen Likes und Followern herrscht und bei wem auch mal in den Kommentaren diskutiert und nicht nur stumpf geliked wird.

Instagram: Weniger Fake-Likes und Fake-Follower

Facebook möchte, dass sowas wieder in den Fokus rückt und hat daher in einem Blogeintrag angekündigt, dass man gegen Fake-Likes und Fake-Follower mit Algorithmen vorgeht. Schwierig wird es vor allem für Accounts, die anderen einen Zugriff auf ihr Profil gegeben haben. Die bekommen eine Nachricht.

Das sei aber nur der Anfang, so die Plattform. In den kommenden Wochen will man weitere Veränderungen vornehmen, um für mehr Authentizität bei den Nutzern zu sorgen. Interessant, aber aus einer anderen Sichtweise.

Auf den ersten Blick klingt das verständlich, Instagram will Nutzer schützen. Ich denke da steckt aber hauptsächlich ein Problem dahinter: Nutzer dürften die Aktivität zurückgeschraubt haben und man will – wie auch bei der Timeline von Facebook – wieder mehr aktive Nutzer in der App haben.

Und das passiert nicht mit Accounts, die sich 1000 Likes pro Bild kaufen.

Facebook hat ein Problem und man hat es bei Facebook und auch bei Instagram selbst heran gezüchtet. Der Fokus lag zu lange zu sehr auf solchen Influencern, Unternehmen und der Werbung. Nun merkt man, dass es den Nutzern wohl etwas zu viel wird und man versucht es auszugleichen.

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