Intel soll Bezeichnungen Core m5 und m7 abschaffen

Mit der Intel Core M-Serie wollte der kalifornische CPU-Hersteller neue Prozessoren für besonders leichte und dünne Ultrabooks und Convertibles auf dem Markt etablieren, ganz so erfolgreich wie erhofft lief das Ganze jedoch nicht. Nun sollen ab der kommenden „Kaby Lake“-Generation die Modelle Intel Core m5 und m7 gestrichen werden.

 Anders als zu Beginn vermutet wurde, setzten in letzter Zeit nur wenige Hersteller auf die Intel Core M SoCs von Intel, welche eine längere Akkulaufzeit und dünnere Geräte versprachen. Zum Einsatz kommen verschiedene Versionen unter anderem in Apples MacBook oder den günstigen Ausführungen des Microsoft Surface Pro 4, Asus setzt im kürzlich vorgestellten ZenBook 3 jedoch beispielsweise auf leistungsfähigere Intel Core i Modelle.

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Grund für das geringe Interesse der Hersteller könnten die Berichte zur ersten Intel Core M-Generation sein, welche die Prozessoren in keinem guten Licht erschienen ließen. Kritisiert wurde vor allem die Performance der CPUs, woran sich anscheinend auch weiterhin viele potenzielle Kunden erinnern können. Auf Grund dessen soll Intel einem aktuellen Bericht von BenchLife zufolge nun die leistungsfähigeren Intel Core m5 und m7 SoCs unter anderem Namen vermarkten. So werden diese vermutlich in die Core i5 und i7 Serie eingegliedert, was sofort mit einer höheren Leistung assoziiert wird. Bleiben soll unter dem alten Namen lediglich eine Version des Intel Core m3.

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Ob sich die Gerüchte rund um Intels Core M-Serie bewahrheiten werden, werden wir wahrscheinlich im Rahmen des Intel Developer Forums erfahren. Dieses wird vom 16. bis 18. August in San Francisco stattfinden und vermutlich für die finale Präsentation der Kaby Lake Generation genutzt werden.

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