Kickstarter: EZ Remote rüstet IR-Port auf dem iPhone und Androiden nach

Während es vor vielen Jahren schon cool war einen IR-Port in diversen Symbian-Smartphones zu besitzen und damit seinen TV bedienen zu können, ist dieser Trend nun seit ein paar Generationen auch wieder bei Android Smartphones angelangt.

Das Galaxy S5, S6, diverse LG und noch ein paar weitere Hersteller haben den IR-Port ebenfalls integriert und ich persönlich fand es immer wieder ganz schick, damit den Fernseher bedienen zu können. Der Trend scheint nun aber, wie auch die Fernbedienung, wieder in der Senke zu verschwinden und so bekam das Galaxy S7 beispielsweise keinen IR-Port mehr verbaut.

Zwischenzeitlich hatte ich von One For All eine Lösung für Smartphones ohne IR-Blaster präsentiert, wobei ein kleines Gadget auf den PC-Tisch gestellt wird (fungiert auch als Fernbedienung) und anschließend dann via Bluetooth vom Smartphone aus auch wieder der Fernseher gesteuert werden kann. Eine schicke Lösung, aber ohne SmartControll ist das Handy wieder außen vor.

Das Kickstarter-Projekt EZ Remote (sprich: Easy Remote) soll hier nun für Abhilfe sorgen und rüstet mittels eines kleinen Nubsis für den Klinkenstecker den fehlenden IR-Port nach. Laut Beschreibung werden primär iPhones angepeilt, aber auch Androiden mit fehlendem IR-Port scheinen unterstützt zu werden. Anschließend muss dann nur noch die entsprechende App gestartet werden und ihr seid wieder der Herr des Fernsehers, egal wo sich die olle Fernbedienung wieder versteckt.

Für aktuell 35 Dollar bekommt ihr direkt gleich zwei der EZ Remotes weltweit verschickt. 20 Dollar kostet ein Exemplar, welches aber nur innerhalb der USA verschickt wird. Das Kickstarter*-Projekt liegt momentan bei knapp 2.500 $ von angepeilten 20.000 $ und läuft noch knapp 40 Tage. Das Ziel dürfte locker erreicht werden und mit einer Auslieferung wird dann im September 2016 gerechnet.

Schicke Idee, was meint ihr?

*Kickstarter ist eine Webplattform, auf der jeder seine Ideen ausführlich vorstellen und dann von der Community finanzieren lassen kann. Sobald ausreichend Geld zusammen gekommen ist, geht das vorgestellte Produkt in Produktion. Die Nutzer gehen also erstmal in Vorleistung, haben aber keine Garantie, dass ihr Projekt ein Erfolg wird, oder wirklich zustande kommt. Finden sich nicht ausreichend Unterstützer, muss keiner zahlen.

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